Freitag, 31. März
Velvet Two StripesCH
Donnerstag, 6. April
JambinaiKOR
Sonntag, 9. April
Christiane RösingerDE
Donnerstag, 13. April
Moor MotherUSA
Donnerstag, 13. April
Egyptian Females Experimental Music SessionEGY
Freitag, 21. April
Zenker BrothersDE/Ilian Tape
Freitag, 28. April
Ata KakGhana
Samstag, 25. Februar
Gastrecht 5: Flaggen zeigen
Die Banner der Erfreulichen Universität - Finissage
Mister MilanoCH
Sharon From AfricaCH
Tür 20:00 Beginn 21:30 Eintritt frei

Diese Veranstaltung findet in der Kunst halle sankt gallen statt.

Was ja die wenigsten wissen: Das Palace hat mittlerweile so etwas wie eine Kunstsammlung. Vier auf drei Meter gross sind die zehn Helgen. Gedruckt auf eine Blache hängt jeweils dienstags in der Erfreulichen Universität zwischen den Vortragenden und dem goldig-samtenen Vorhang eine Arbeit von Kunstschaffenden, die dem Palace und der Erfreulichen Uni inhaltlich und teils auch freundschaftlich verbunden sind. Alle zwei Semester wird das Sujet im Herbst ausgetauscht. Gestartet wurde die Serie 2006 mit André Butzer und ging letztes Jahr mit Jacqueline De Jong ins Jubiläumsjahr – und in die vorläufige Verschnaufpause. Dazwischen acht weitere klangvolle Namen: Michaela Mélian, Peter Kamm, Jutta Koether, Albert Oehlen, Roberto Ohrt, Andy Hope 1930, Klaudia Schifferle und Cosima von Bonin! Das passt alles gut, denn – und jetzt ist der Braten unweigerlich zu riechen – der Name der theoretischen Palacereihe greift auf Martin Kippenbergers «Erfreuliche Klasse» zurück. Es freut uns sehr, dass die Kunst Halle Sankt Gallen den zehn Bannern und der Erfreulichen Universität zum Jubiläum für zwei Wochen das Gastrecht gewährt!

Wir geben es offen zu, es ist ein konzeptioneller, aber lustiger Zufall, dass just zu den Bannern, was ja quasi auch Fahnen sind, Künstler_innen an der Finissage auftreten, die im Namen einen geografischen Bezug herstellen. Da sind also zum einen Mister Milano, die andere Band des Puts-Maris-Sängers Max Usata. Das Trio lässt mit einem wohl durchdachten Durcheinander aus Italo-Pop, rumpelndem Hip-Hop-Beat und Krautörgeli jener Melancholie freien Lauf, die sonst eigentlich nur eine bröckelnde Grossraumdisco in der italienischen Provinz auslösen kann. Eine Ode an den Kitsch, an die Herzlichkeit, aber auch an die Verlogenheit und die Brutalität zwischen all der südlichen Schönheit. Weiter geht die Reise mit Sharon From Africa. Die DJ kommt aus Johannesburg und erforscht unter anderem als Mitglied des Zürcher OOR-Kollektivs den globalen Dancefloor.

  • Mister Milano
  • Sharon From Africa