Freitag, 13. Dezember
Robert ForsterAUS
Samstag, 14. Dezember
Sargnagel, Rösinger & BourbonDE/AT
Sonntag, 15. Dezember
9. Ostschweizer Kurzfilmwettbewerb
Donnerstag, 19. Dezember
Chuchchepati Orchestra
Freitag, 20. Dezember
Soul Gallen
Samstag, 21. Dezember
YĪN YĪNNL
Freitag, 27. Dezember
Rap History: Interscope
Samstag, 28. Dezember
Hey Hey Bar
Dienstag, 31. Dezember
Die grosse Palace Silvestergala
Freitag, 17. Januar
Inneres Lind – Die Lautere Lesung
Samstag, 18. Januar
Dream! Pop! Disco! No. 5
Mittwoch, 22. Januar
Lower DensUS
Donnerstag, 23. Januar
Chuchchepati Orchestra: Bumblebee Flight
Donnerstag, 23. Januar
The Robots
Freitag, 24. Januar
10 Jahre Soul Gallen
Samstag, 25. Januar
Voodoo JürgensAT
Freitag, 31. Januar
South African Club Night
Samstag, 1. Februar
Vanessa WagnerFR
Donnerstag, 6. Februar
Discounterbar
Freitag, 7. Februar
Rap History: Griselda Records
Samstag, 8. Februar
Hey Hey Bar
Freitag, 14. Februar
Polydeuces Pollux: Ester Poly, Aul & Big ZisCH
Freitag, 21. Februar
HyperculteCH
Freitag, 21. Februar
Cyril CyrilCH
Samstag, 7. März
Jessy LanzaCA

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Freitag, 13. Dezember
Robert Forster
DJ Boiled Stanley
Tür 20:00 Beginn 21:00 25.-

Only Swiss Show

Mister Robert Forster aus Brisbane kurz vor Weihnachten zurück im Palace: Das ist eine besondere Freude. Der australische König des eleganten Jingle-Jangle-Pop, gewiefter Songwriter und schillernder Pop-Connaisseur, New-Wave-Szenenlegende mit den grandiosen, aber nie ganz weltberühmt gewordenen The Go-Betweens, gastierte bereits im Dezember 2015 mit seinem Album «Songs To Play» in St.Gallen: Das Solokonzert vor gut gefülltem Haus bleibt in sehr guter Erinnerung als mitreissende Show voller Momente für die sogenannte Ewigkeit, nicht zuletzt wegen Forsters Erzählungen zwischen den feinen Musikstücken. So lüftete er beispielsweise das Geheimnis seiner vielen Rain-Songs, das letztlich auf den Regen-Hits von CCR gründe. Dass der verehrte Dramatiker Eugène Ionesco Paris gern zugunsten der «Erholungsstadt» St.Gallen verliess, faszinierte Forster derart, dass er auf der Palace-Bühne eine eigene Inszenierung eines absurden Ionesco-Klassikers in Aussicht stellte. Daran könnte man ihn nun erinnern, wenn er sein neues Album «Inferno» – ja, der Titel bezieht sich auf die auch an der australischen Ostküste spürbare Klimaerwärmung – präsentiert, sowie erwartungsgemäss einige Go-Betweens-Favoriten, wie «Here Comes A City» oder «Surfing Magazines». Dies erfreulicherweise begleitet von seiner Frau Karin Bäumler an der Violine und am Mikrofon. Ansonsten hat sich seit 2015 viel getan: Forster hat seine bejubelten Memoiren über die Freundschaft mit dem 2006 jäh verstorbenen Go-Betweens-Kompagnon Grant McLennan veröffentlicht («Grant & I») und für «Domino Records» die vollständige, zweibändige Band-Anthology seit 1978 herausgegeben, dazu erschien ein fabelhafter Film («Right Here») über die Gruppe, die eigentlich den Stellenwert von R.E.M und The Smiths haben müsste; immerhin wurde in ihrer Heimatstadt Brisbane eine grosse Brücke nach ihr benannt, was Forster stets mit seiner unnachahmlich charmanten Ironie kommentiert. Sein Landsmann Nick Cave hat ihn einmal den wahrhaftigsten und sonderbarsten Poeten seiner Generation genannt. Das trifft bis heute zu – und sicher ist er der bezauberndste Musikdandy, den Australien je hervorgebracht hat. Wow, welcome back!