Donnerstag, 17. September
Horse LordsUS
Samstag, 3. Oktober
Panda Lux Deluxe EnsembleCH
Freitag, 16. Oktober
Jeans for JesusCH
Donnerstag, 26. November
Alex Zhang HungtaiCA
Sonntag, 24. Januar
Marius & die JagdkapelleCH
Samstag, 6. März
The GardenUS

Wir freuen uns, euch hoffentlich bald wieder zu sehen. Wann und wie finden wir noch raus, sobald wir von den Schutzkonzepten erfahren haben und wissen, was da genau auf uns zukommt. Ihr erfahrt mehr davon auf unseren Social Medias, im Newsletter und hier. Tragt euch grosse Sorge, zeigt Solidarität. Bleibt gesund & helft einander!

Zur Überbrückung Erfreuliche Unis im Digitall nachstreamen:
Der Lockdown und seine Folgen
Leben im Lockdown. Gesellschaftliche Widersprüche & Corona-Krise
Humanitärer Notstand und politische Ohnmacht
Basisinitiativen, Armut & Corona in El Salvador

Oder Palace-Plakate zum Ausmalen:
Plakat No. 1
Plakat No. 2
Plakat No. 3

Freitag, 6. Dezember
One Sentence. Supervisor
Emilie Zoé
DJ Dolce
Tür 21:00 Beginn 21:30 20.-

One Sentence. Supervisor aus Baden sind keine normale Indieband – sie sind ein mysteriöses Puzzle. Sowohl in ihrem Sound als auch im Artwork setzen sich viele Elemente zu einem neuen Ganzen zusammen. Da gibt es zum Beispiel das lustige nachgestellte Promo-Stockfoto mit fröhlichen Businessmenschen, die sich die Hände reichen. Und Musik, die gleichermassen durchzogen ist von düsterem Hall, optimistischem Drive, Experimenten und Repetition. Es geht nicht um aktuelle Hypes und Massenerreichungstricks nach Lehrbuch, sondern darum, den eigenen Klang zu finden und trotzdem immer weiter zu suchen. Auch der Titel ihres neuesten Albums «Acedia» ist mysteriös: Wie ist das gemeint? Sorglosigkeit als etwas Gutes, Befreiendes, oder doch eher Nachlässigkeit im zerstörerischen Sinn? Der mittelalterliche Begriff heisst Zweifel, Erschöpfung der Seele, ein von Innen angefaulter Glaube. Ins Heute übersetzt liesse sich Acedia als das dumpfe Unbehagen beschreiben, das dich überfallen kann, wenn du übers Wochenende nach Barcelona fliegst und auf dem Weg zur Strandbar zufällig in eine Klimademo gerätst. Die Neuenburger Sängerin, Songschreiberin und Gitarristin Emilie Zoé hat vergangenen Winter, zusammen mit Schlagzeuger Nicolas Pittet, «The Very Start», ihr zweites Studioalbum nach «Dead End Tape» (2016) rausgebracht. Damit ist es ihr in kurzer Zeit gelungen, einen unverwechselbaren Stil zu entwickeln. Zarter und kraftvoller Gesang mit roher Instrumentierung, einfache, eindringliche Texte und überhaupt so viele unmittelbare und authentische Gefühlsübermittlung, dass jedes Publikum, so unantastbar und cool es sich auch vornimmt zu sein, in kürzester Zeit zu einem gebannten Klumpen der Rührung und Faszination zusammen schmilzt.

  • Emilie Zoé © Thierry Laroche
  • One Sentence. Supervisor © Philippe Bodiger
  • Plakat: Luisa Morell