Donnerstag, 29. Oktober
Chuchchepati Orchestra
Freitag, 30. Oktober
Slow Gallen
Samstag, 31. Oktober
Holden & ZimpelUK/PL
Dienstag, 3. November
Erfreuliche Universität
Dienstag, 3. November
Konzernverantwortung II
Donnerstag, 5. November
Discounterbar
Samstag, 7. November
Crème SolaireCH
Samstag, 7. November
Gamma KiteCH
Samstag, 7. November
ProzperaCH
Donnerstag, 12. November
KlitcliqueAT
Donnerstag, 19. November
Sun CoustoCH
Freitag, 20. November
Nadja ZelaCH
Samstag, 21. November
Vanishing TwinUK
Dienstag, 24. November
Erfreuliche Universität
Dienstag, 24. November
Die Rüstungsindustrie in der Ostschweiz
Donnerstag, 26. November
Chuchchepati Orchestra: Bumblebee Flight
Samstag, 5. Dezember
Omni SelassiCH
Samstag, 5. Dezember
Film 2CH
Sonntag, 24. Januar
Marius & die JagdkapelleCH
Samstag, 6. März
The GardenUS
Samstag, 17. April
Jeans for JesusCH
Mittwoch, 9. Juni
Rolling Blackouts Coastal FeverAU

Der lange Sommerschlaf ist zu Ende, ein Licht am Ende des Tunnels wieder an – auch bei uns gilt bei allen Veranstaltungen ein Schutzkonzept: Wir verkleinern die Kapazität, bitten alle eine Maske zu tragen und erfassen alle Kontaktdaten, sodass sich alle Besucher*innen, Mitarbeitenden und Künstler*innen im Palace wohl fühlen können. Mehr Infos und Registrierung hier
Schön seid ihr da!

Freitag, 16. Oktober
Jeans for Jesus
CAPSLOCK SUPERSTAR
Tür 20:30 Beginn 21:30 25.-

Leider muss das Konzert der Jeans for Jesus und Capslock Superstar nochmal verschoben werden. Dies geschieht auf Wunsch der J4Js aus den in ihrem offiziellen Statement beschriebenen Gründen. Das Konzert findet neu am Samstag, 17. April 2021 statt – alle bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit. Falls ihr Fragen dazu habt meldet euch gerne an kontakt@palace.sg oder wenn ihr euer Ticket rückerstatten möchtet bei support@petzi.ch
Wir würden uns sehr freuen, euch alle auch nächsten Frühling an diesem Konzert zu sehen. Tragt euch Sorge, bis hoffentlich bald im Palace!

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Offizielles Statement der Band:
Aufgrund der unterschiedlichen kantonalen Bestimmungen in Bezug auf Sportanlässe und Jeans-for-Jesus-Konzerte und den damit verbundenen Schutzkonzepten und Kapazitätseinschränkungen, ist es uns nicht möglich, die anstehende Clubtournee als Ganzes und ohne Qualitätseinschränkungen sowie signifikante Lohneinbussen für uns und unsere Mitarbeitenden durchzuführen.

Darum haben wir uns schweren Herzens entschlossen die Konzerte ins Frühjahr 2021 zu verschieben.

Die Tickets behalten ihre Gültigkeit. Wir freuen uns, euch im Frühjahr zu sehen.

Stay safe,
eure Jeans
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Rebellion muss nicht stachelig sein, nach Beizentour riechen und nach wütenden, stahlschwammbehandelten Gitarren klingen. Im Fall von Jeans for Jesus fügt sie sich verspielt und dünnhäutig in glatt polierten Zeitgeistpop ein, so verblüffend wie eine Halluzination, so echt wie das tatsächliche Wetter. Kritik an der neoliberalen Optimierungswelt im Gewand eines Hits, der formalästhetisch von genau dieser gemacht sein könnte, inhaltlich aber komplett dagegenhält: Das gab es so noch nicht auf Berndeutsch. Schafft man es, seine hörgewohnten Schubladisierungen sein zu lassen und durch die lackierte Oberfläche zu schlüpfen, steht man vor einer gigantischen Landschaft aus Reflexionen, Farben und Stimmungen. Globale und lokale Analysen, gebaut von vier mitteljungen Berner Boomer-Söhnen, die keine Lust haben, als neue Vertreter in ausgelatschte Pfade der Geschichte gedrängt zu werden. Es geht um Ratlosigkeit, Schmerz und Zweifel, bleibt aber immer geschmeidig, ohne Stagnation oder Nostalgie. «Mir chöi nid los / mir wei nid zrügg / i wot ad Gränzä vom Iz», heisst es im Lied «2000&irgendwo». Im Video dazu regnet es kultige Pop-Motive als Lasergewitter auf trostlose Agglo und regungslose Menschen. Im dreiteiligen Song «127.0.0.1(-3)» wird der Ton schärfer: «Wo gits dr best Wy für aui Wixer / wosech beruäfe füele üs z erlösä vo üsnä Problem». Insgesamt bleiben die Texte meist fragmentarisch und assoziativ, lassen Räume offen – aber transportieren explizite Gefühle. Diese Direktheit macht «19xx_2xxx_» zu einem der grössten Pop-Alben der Schweizer Gegenwart. Auch Capslock Superstar aka Jessica Jurassica und Daif sind versierte Verdichter*innen von ambivalenten zeitgeistigen Zuständen, schon länger und in diversen Medien, neu nun auch als Eurodance-Kombo. Im Video zu ihrer ersten Single «Montevideo» treffen fiebertraumhafte Visuals zwischen LSD-Horror und Pool-Paradies auf die mantraartigen Refrain-Zeilen: «Moonlight / Freiheit / Instagrind / Hippievibe / Tripadvisor / Montevideo...».

Abgesagt
  • J4J © Matthias Guenter
  • CAPSLOCK SUPERSTAR
  • Plakat: Dominik Schefer