Freitag, 29. Oktober
Pauls JetsAT
Freitag, 29. Oktober
John MoodsDE
Samstag, 30. Oktober
Soul Gallen
Freitag, 5. November
Hey Hey Bar
Samstag, 6. November
KlitcliqueAT
Dienstag, 9. November
Erfreuliche Universität
Dienstag, 9. November
Das kontaminierte Museum
Freitag, 12. November
CrimerCH
Samstag, 13. November
CrimerCH
Montag, 15. November
Kulturauszeichnungen der Stadt St.Gallen 2021
Dienstag, 16. November
Erfreuliche Universität
Dienstag, 16. November
Die Parallelen der Konflikte in Rojava und Afghanistan
Donnerstag, 18. November
Chuchchepati Orchestra
Freitag, 19. November
Jeans for JesusCH
Freitag, 19. November
CAPSLOCK SUPERSTARCH
Samstag, 20. November
Vanishing TwinUK
Samstag, 20. November
Leoni LeoniCH
Mittwoch, 24. November
Worst Songs
Donnerstag, 25. November
Requin ChagrinFR
Donnerstag, 25. November
Bandit VoyageCH
Freitag, 26. November
Soul Gallen
Samstag, 27. November
Pantalla Latina
Samstag, 27. November
Pantalla Latina
Freitag, 3. Dezember
Black Sea DahuCH
Freitag, 3. Dezember
EllasCH
Samstag, 4. Dezember
Etran De L'AïrNER
Samstag, 11. Dezember
Luzius SchulerCH
Samstag, 11. Dezember
MARIE-PIERRE BONNIOL - Wasser (Preview screening)DE, 2021, 22'35
Donnerstag, 16. Dezember
James Holden & Waclaw ZimpelUK/PL
Freitag, 14. Januar
Ester PolyCH
Freitag, 14. Januar
Anna & StoffnerCH
Samstag, 29. Januar
Michelle GurevichCA
Samstag, 19. Februar
KraakeCH
Donnerstag, 17. März
Rejjie SnowIRL
Freitag, 25. März
MidlakeUS
Samstag, 23. April
Die Gruppe Ja, PanikAT
Samstag, 23. April
CulkAT
Freitag, 20. Mai
International MusicDE

Live again, wir freuen uns!

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Sonntag, 17. Oktober
Nihiloxica
Tür 16:00 Beginn 17:00 20.-

Massive Trommeln und Bassläufe, die in die Magengrube hauen, aber auch an die Himmelstür klopfen; hypnotisierende Polyrhythmen, brachial, wuchtig und doch melodiös. Der ungemein mitreissende und tanzbare Sound der Perkussionisten des Nilotika Cultural Ensemble aus Uganda und der beiden englischen Produzenten Spooky-J and pq, auf dem Debütalbum «Kaloli» («Crammed Discs») endlich einem grösseren Publikum bekannt geworden, bringt den tanzkulturellen Austausch von «Nord» und «Süd» auf eine neue Stufe. «Man sollte keineswegs in kolonialromantische (und schlicht rassistische) Ideen verfallen über den kulturellen Austausch zwischen dem natürlich Wilden und dem industriell Düsteren», schreibt die «Spex»: «Nihiloxica zählen gerade deshalb zu den spannendsten Formationen der gegenwärtigen Musik, weil sie eben gerade nicht in diesen altbekannten Formeln sprechen. Es gibt hier keine Erlösung, keine Projektionsfläche für die hippieske Sinnsuche, kein back to the roots. Vielmehr entblössen Nihiloxica die vermeintliche Spannung, die in ihrer Musik zwischen der «Natürlichkeit» der Trommeln und der technischen «Künstlichkeit» der Synthesizer und Noise-Einsprengsel zu herrschen scheint als bedeutungsloses Hirngespinst, das mehr über ihre Zuhörer*innen aussagt als über die Musik selbst.» Auch die «taz» würdigt das Kollektiv als glückliche Antithese zu anderen afrikanisch-europäischen Kollaborationen, die stets ein Auge auf die internationale Vermarktbarkeit als «Global Pop» behalten. «Ihr Hauptaugenmerkt liegt weiterhin auf der Stärkung der lokalen ugandischen Szene. Entsprechend klingen Nihiloxica nie nach «Techno mit Trommeln». Ganz im Gegenteil: Die Band bricht gezielt mit rassistisch gefärbten Diskursen über «fröhliche Percussion trifft europäische Klangstruktur», die etwa auch beim Hype um die süd­afri­kanische Bass-Techno-Spiel­art «Gqom» immer ­wieder bemüht wurden.» Dem titelgebenden abfallfressenden Vogel Kaloli (Marabu) gemäss, inszeniert sich die Band als Aas verzehrende, rastlose Streuner durch die Strassen der Millionenstadt Kampala, die «immer noch von den Wundmalen der Schreckensherrschaft des berüchtigten Diktators Idi Amin und dem Untergang der einst reichsten britischen Kolonie geprägt ist», wie die «taz» feststellt. Keine Erlösung, aber eine Offenbarung, die in der Ostschweiz so noch nie zu hören war.

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