Mittwoch, 5. Oktober
Erfreuliche Universität
Mittwoch, 5. Oktober
Die Folgen der Finanzkrise
Donnerstag, 6. Oktober
Cass McCombsUS
Freitag, 7. Oktober
Hey Hey Bar
Samstag, 8. Oktober
ElynCH
Samstag, 8. Oktober
Kimyan LawAT
Samstag, 15. Oktober
Sophia KennedyDE
Samstag, 15. Oktober
Jerry PaperUS
Sonntag, 16. Oktober
Es hilft, dass ich Leute anschreien darf. Schweizer Popmusiker:innen erzählen
Freitag, 21. Oktober
Soul Gallen
Samstag, 22. Oktober
ClubKlub
Samstag, 22. Oktober
SlikbackKE
Freitag, 28. Oktober
Elio RiccaCH
Samstag, 29. Oktober
Priya RaguCH
Samstag, 5. November
Ben LaMar GayUS
Samstag, 5. November
Chelsea Carmichael
Samstag, 12. November
Kit SebastianUK
Donnerstag, 17. November
Hendrik BolzDE
Sonntag, 20. November
Horse LordsUS
Sonntag, 20. November
Omni SelassiCH
Freitag, 25. November
The Kings of Dubrock feat. Jacques PalmingerDE
Freitag, 2. Dezember
Stereo LuchsCH
Samstag, 17. Dezember
DachsCH
Samstag, 23. Oktober
Farewell Lee «Scratch» Perry
mit den DJs Pius Frey, Georg Gatsas und Norbert Möslang
und dem Film «Lee Scratch Perry's Vision Of Paradise»
Tür 21:00 Eintritt frei

Eine Ehrerbietung wie jene am ersten Apriltag vor zehn Jahren gab es im Palace bis anhin nur selten. Mit Lee «Scratch» Perry stand eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der jamaikanischen Musikgeschichte und innovative Kraft hinter einigen bedeutenden Entwicklungen der Popmusik in den vergangenen 50 Jahren auf der Palace-Bühne. Ein historischer Moment, für den wir anstandslos den ganjagrünen Teppich ausgerollt haben. Als die Reggae-Legende die Bühne betritt, liegt eine euphorisierte Stimmung im ausverkauften Palace. Mit kräftiger Stimme, quickfidel, in der Pose eines MCs, mit Business-Rollkoffer (Inhalt unbekannt), buntem Hut und viel Klunker versetzt Lee «Scratch» Perry das von überall angereiste Publikum im Schein der Discokugel in unerhörte Schwingungen. Hits wie «Chase the Devil» aus dem Jahr 1976, der im Laufe der Zeit von Madness, The Prodigy und Kanye West gecovert oder gesampelt wurde, begeistern die Musikfans aus allen Reihen. Nach dem Konzert verschwindet Perry bald in der Nacht, über den Ricken geht es zurück nach Einsiedeln, wo er seit einiger Zeit lebt. Was bleibt, ist ein unvergesslicher Palace-Abend. Am 29. August 2021 ist Lee «Scratch» Perry 85-jährig in Jamaika gestorben, seine Dub-Echos aber werden noch lange durch das Palace und die Musikgeschichte hallen. So auch an diesem Abend.

  • © Dani Fels, Raumsinn
  • Grafik: Anna Haas