Donnerstag, 19. Mai
Chuchchepati Orchestra
Freitag, 20. Mai
International MusicDE
Freitag, 20. Mai
Vomit HeatDE
Samstag, 21. Mai
Soul Gallen
Montag, 23. Mai
Michelle GurevichCA
Mittwoch, 25. Mai
Auszeichnungen der St.Gallischen Kulturstiftung
Freitag, 27. Mai
Chocolate RemixARG
Freitag, 27. Mai
Delish Da GoddessUS
Samstag, 28. Mai
Flieder EnsembleCH
Samstag, 4. Juni
Musig uf de Gass
Dienstag, 7. Juni
Erfreuliche Universität
Dienstag, 7. Juni
Wann geht uns das Wasser aus?
Mittwoch, 8. Juni
The Magnetic FieldsUS
Montag, 12. September
Cassandra JenkinsUS
Dienstag, 20. September
SUUNSCA
Samstag, 8. Oktober
ElynCH
Samstag, 8. Oktober
Kimyan LawDE
Samstag, 15. Oktober
Sophia KennedyDE
Samstag, 15. Oktober
Jerry PaperUS
Freitag, 28. Oktober
Elio RiccaCH
Samstag, 29. Oktober
Priya RaguCH
Samstag, 12. November
Kit SebastianUK
Freitag, 20. Mai
International Music
Vomit Heat
DJ Agent Disko
Tür 20:00 Beginn 21:00 20.-

«International Music aus dem Ruhrpott haben mit ihrem Debütalbum «Die besten Jahre» eines der gewitztesten deutschsprachigen Alben des Jahres 2018 vorgelegt» – das schrieben wir im Januar 2019, als International Music gemeinsam mit den Lo-Fi-Kraut-Discoprinzen Klaus Johann Grobe zum ersten Mal im Palace zu Gast waren. Jetzt, zweieinhalb Jahre später, ist vieles um das Trio aus Essen geschehen und ein neues Album steht in der Pipeline. Und wieder ist den drei Musikern dabei eine grosse Liebeserklärung an die Formation Schlagzeug, Bass und Gitarre gelungen: Willkommen in der fabelhaften Welt der Ente, willkommen im zweiten International Music-Album mit dem fantastischen Titel «Ententraum», das im April letzten Jahres  auf «Staatsakt» erschienen ist. Peter Rubel, Pedro Goncalves Crescenti und Joel Roters wurden in diesem mehr als einstündigen Psychedelic-Rock-Trip beim kollektiven Träumen glücklicherweise von niemandem gestört. Die Gedanken des Trios scheinen grosse Geschichten zu sein, voller versponnener und entzückender Ideen. Der für International Music so typische Harmoniegesang vermischt sich mit Sixties-Pop und 80er-Jahre-Postpunk zu einer vollkommen stimmigen Melange. Flowerpower in einer Welt aus Beton und Glasfaserkabeln. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob gerade ein «Wassermann» besungen wird oder ob wir uns mit ihnen auf die «Insel der Verlassenheit» begeben. Am Treffendsten bringt es die Band selbst im Song «Misery» auf den Punkt: «Die Sprache ist eklektisch. As you and me!» Doch sobald der Chorgesang aufblüht, ist die Band über «All this misery» komplett erhaben. Das Herz geht einem auf – und das ohne jeden Deutschrock-Pathos. «Ententraum» ist ein humorvolles, sprachverliebtes, psychedelisches (Anti-)Konzeptalbum voller Hits für hochkomplizierte Zeiten. Und nun freuen wir uns auf die Rückkehr der Ruhrpotter ins Palace!