Montag, 12. September
Cassandra JenkinsUS
Freitag, 16. September
Palace still / Not still
Dienstag, 20. September
SUUNSCA
Dienstag, 20. September
Yves JarvisCA
Samstag, 24. September
Erregung Öffentlicher ErregungDE
Samstag, 1. Oktober
ProntoCH
Donnerstag, 6. Oktober
Cass McCombsUS
Samstag, 8. Oktober
ElynCH
Samstag, 8. Oktober
Kimyan LawDE
Samstag, 15. Oktober
Sophia KennedyDE
Samstag, 15. Oktober
Jerry PaperUS
Freitag, 28. Oktober
Elio RiccaCH
Samstag, 29. Oktober
Priya RaguCH
Samstag, 5. November
Ben LaMar GayUS
Samstag, 12. November
Kit SebastianUK
Donnerstag, 17. November
Hendrik BolzDE
Sonntag, 20. November
Horse LordsUS
Sonntag, 20. November
Omni SelassiCH
Freitag, 25. November
The Kings of Dubrock feat. Jacques PalmingerDE
Freitag, 2. Dezember
Stereo LuchsCH
Samstag, 17. Dezember
DachsCH
Freitag, 8. April
Mario Batkovic
Tür 20:00 25.-

Mario Batkovic mag es tunlichst vermeiden, nur als Akkordeonist bezeichnet zu werden und das wäre auch tatsächlich viel zu kurz gegriffen, würde ihn in Schubladen stecken, in denen er überhaupt keinen Platz findet. Denn Batkovic bringt das Akkordeon in eine neue Sphäre, so dass es stellenweise nach einer ausgewachsenen Konzertorgel klingt und erinnert dabei immer wieder an das grossartige Orgelalbum «All Thoughts Fly» von Anna von Hausswolff. Mit seiner Fingerfertigkeit und der unglaublichen Geschwindigkeit klingt das Instrument nicht nur immer wieder wie ein Synthie, sondern Batkovic krönt sich damit auch zum Lubomyr Melnyk seines Instruments. «The Quietus» schreibt zu seiner Spielart: «He approaches his instrument in the same way that Richard Dawson plays the guitar: it’s recognisable but the musician doesn’t appear to be following any of the rules or tropes that you would normally associate with that instrument.» Sein neuestes Album «Introspectio» ist ein Reise durch verschiedene Facetten der Avantgarde, auf der man immer wieder auf alt bekannte Freund*innen trifft: James Holden, der mit seinem Palacekonzert im Dezember 2021 kurzzeitig die vorweihnachtlichen Coronasorgen vertreiben konnte, das ehemalige Beak> Mitglied Matthew Williams, den Radiohead und Portishead Drummer Clive Deamer und den Saxofonisten Colin Stetson. Mit dem Chor, der Orgel und dem grossen Pathos würde «Introspectio» musikalisch bestens in eine gotische Kirche passen – oder in unseren roten Plüschsaal. Gleichzeitig hat es einen festen Sog, treibt vorwärts und ist damit bestens bei Geoff Barrows Label «Invada Records» aufgehoben.