Donnerstag, 19. Mai
Chuchchepati Orchestra
Freitag, 20. Mai
International MusicDE
Freitag, 20. Mai
Vomit HeatDE
Samstag, 21. Mai
Soul Gallen
Montag, 23. Mai
Michelle GurevichCA
Mittwoch, 25. Mai
Auszeichnungen der St.Gallischen Kulturstiftung
Freitag, 27. Mai
Chocolate RemixARG
Freitag, 27. Mai
Delish Da GoddessUS
Samstag, 28. Mai
Flieder EnsembleCH
Samstag, 4. Juni
Musig uf de Gass
Dienstag, 7. Juni
Erfreuliche Universität
Dienstag, 7. Juni
Wann geht uns das Wasser aus?
Mittwoch, 8. Juni
The Magnetic FieldsUS
Montag, 12. September
Cassandra JenkinsUS
Dienstag, 20. September
SUUNSCA
Samstag, 8. Oktober
ElynCH
Samstag, 8. Oktober
Kimyan LawDE
Samstag, 15. Oktober
Sophia KennedyDE
Samstag, 15. Oktober
Jerry PaperUS
Freitag, 28. Oktober
Elio RiccaCH
Samstag, 29. Oktober
Priya RaguCH
Samstag, 12. November
Kit SebastianUK
Mittwoch, 8. Juni
The Magnetic Fields
Tür 19:00 Beginn 20:00 50.-

only show in switzerland

Die letzten zwei Jahre im Teillockdown waren auch für Stephin Merritt keine einfache Zeit. Der Kopf der New Yorker Band The Magnetic Fields hat kürzlich in einem Interview erklärt, dass er nur in Bars Songs schreiben kann. Und zwar nicht in irgendwelchen Bars, sondern in solchen, die zu einem Drittel gefüllt sind mit schrulligen alten schwulen Männern, die bei dröhnender Discomusik tratschen. Eine typische selbstreferenzielle und doppelbödige Aussage des New Yorker Songwriters, der mit lakonischen, schwarzhumorigen und klugen Alltagsbeobachtungen aus unterschiedlichsten Blickwinkeln seit 30 Jahren einzigartige Song-Miniaturen kreiert. Reich an bittersüssen Melodien, dissonanten Zwischentönen und sorgfältig instrumentiert mit analogen Synthesizern, Akkordeon, Banjo, Ukulele, Cello und Mandoline, steht jeder Magnetic-Fields-Song für sich alleine. Auch typisch: Kaum ein Song der Band dauert länger als zweieinhalb Minuten und jedes Album folgt einem strengen Konzept. Auf «50 Song Memoir» widmet Merritt jedem seiner 50 Lebensjahre einen Song mit verlockenden Titeln wie «Come Back as a Rockroach», «Rock’n’Roll Will Ruin Your Life» oder «Be True to Your Bar». Während die Magnetic-Fields-Diskografie als Ganzes ein einziger reicher Schatz ist, kann das Album «69 Love Songs» (1999) als ein Klassiker des Indie-Pop schlechthin bezeichnet werden, oder in den Worten von Tocotronics Dirk von Lowtzow: «Eins der besten Popwerke aller Zeiten». In 69 Songs und 3 Stunden beleuchtet Merritt und seine Band die Liebe in all ihren Facetten. Ein faszinierendes und zeitloses Werk für alle, die es schonmal mit der Liebe zu tun hatten. Wir freuen uns ungemein auf das vermutlich erste und vorläufig einzige Konzert der Magnetic Fields in der Schweiz im Palace.