Mittwoch, 30. November
Erfreuliche Universität
Freitag, 2. Dezember
Stereo LuchsCH
Donnerstag, 8. Dezember
Tara Clerkin TrioUK
Sonntag, 11. Dezember
Erika StuckyCH
Samstag, 17. Dezember
DachsCH
Freitag, 23. Dezember
Soul Gallen
Freitag, 23. Dezember
mit Herrn Wempe
Freitag, 30. Dezember
Prix GarantiCH
Freitag, 30. Dezember
Elischa HellerCH
Samstag, 4. Februar
Voodoo Jürgens
Samstag, 18. Februar
GroveUK
Donnerstag, 16. März
Die SterneDE
Sonntag, 16. Oktober
Es hilft, dass ich Leute anschreien darf. Schweizer Popmusiker:innen erzählen
mit Bettina Dyttrich, Florian Bachmann, Ester Poly und DJ Kutschenfahrt
Tür 15:00 Beginn 16:00 20.-

Nostalgie überall: Popmusik ist heute das grösste Heimwehgenre überhaupt. Popbücher und -filme handeln meistens von Musiker*innen, die seit dreissig oder vierzig Jahren tot sind. Klar: Es ist einfach, die eigene Jugend zu verklären, und laut Studien soll ja mit spätestens dreissig sowieso fast niemand mehr Zeit, Energie und Interesse haben, um neue Musik zu entdecken.

Dabei ist die Schweizer Popszene so spannend, vielfältig und unprovinziell wie noch nie. Und so politisch wie lange nicht mehr – feministisch, antirassistisch, klimapolitisch. Davon ist zumindest WOZ-Redaktorin Bettina Dyttrich überzeugt, die sich aufgemacht hat, quer durch die Schweiz Bands und Musiker*innen fast aller Stilrichtungen zu interviewen – Urgesteine wie Les Reines Prochaines, junge Talente wie Hatepop, postmigrantische Stars wie Priya Ragu und sehr viel dazwischen, von Jeans for Jesus bis Omni Selassi, Big Zis bis Emilie Zoé, viele auch im Palace gern gesehen. Das Resultat ist ein Buch mit dreizehn Gesprächen und eindrücklichen Fotos von Florian Bachmann und Tatjana Rüegsegger.

Am Vernissagensonntag gibt’s eine Lesung mit Bildern, ein Gespräch, ein Konzert mit Ester Poly und Musik dies- und jenseits der Grenzen von DJ Kutschenfahrt. Denn: «Die Grenzen sind durchlässiger geworden in der Popmusik der Schweiz», schreibt Benedikt Sartorius im Vorwort. «Vieles verwebt sich, auch dank hellwachen Konzertlokalen wie dem Bad Bonn in Düdingen oder dem Palace in St. Gallen, weil derartige Orte neben freien Bandräumen immer noch am wichtigsten sind.» Keine Nostalgie, hier geht es um das Jetzt!