Mittwoch, 8. Februar
Erfreuliche Universität
Freitag, 10. Februar
ClubKlub
Samstag, 11. Februar
Nordklang
Dienstag, 14. Februar
Erfreuliche Universität
Mittwoch, 15. Februar
Erfreuliche Universität
Donnerstag, 16. Februar
Kulturkosmonauten
Donnerstag, 16. Februar
Zukunft können
Freitag, 17. Februar
Timber TimbreCA
Samstag, 18. Februar
GroveUK
Donnerstag, 23. Februar
Chuchchepati Orchestra
Freitag, 24. Februar
Soul Gallen
Samstag, 25. Februar
Pamplona GrupCH
Freitag, 3. März
Baby VolcanoCH/GT
Freitag, 3. März
Nathalie FroehlichCH
Freitag, 10. März
BerceusesCH
Samstag, 11. März
Nze NzeFR
Samstag, 11. März
Bit-TunerCH / Live
Donnerstag, 16. März
Die SterneDE
Donnerstag, 16. März
Angela AuxDE
Freitag, 7. April
Barrio ColetteCH
Mittwoch, 12. April
Dominic Oppliger & Papiro
Samstag, 22. April
FlexFab & Ziller BasCH / KEN
Freitag, 28. April
HENGEUK
Freitag, 28. April
Public Display Of AffectionDE
Sonntag, 7. Mai
Laurent & MaxCH
Sonntag, 11. Dezember
Erika Stucky
Tür 16:00 Beginn 17:00 Prix libre

Irrsinnig kreativ und lustvoll zwischen allen Genres von Volksmusik bis Punk bewegt sich die «Blues-Jodlerin», Performerin und Akkordeonistin Erika Stucky, die 2020 den höchsten Schweizer Musikpreis (Grand Prix) erhielt. Die Oberwalliser Sängerin mit Wurzeln in Kalifornien hat in ihrer über 30-jährigen Karriere mit der Frauen-A-Cappella-Gruppe Sophisticrats, Jazzgrössen wie Ray Anderson, Carla Bley oder George Gruntz, den Industrial-Rock-Avantgardisten The Young Gods oder der österreichischen Brassband Da Blechhauf’n zusammen gespielt; sie war «Frau Gott» in einem Theaterstück von Sibylle Berg und Magierin sowie Venus in einer Henry-Purcell-Oper und sie covert Songs von Tom Waits, Jimi Hendrix, Bob Dylan oder Willie Nelson ebenso gern wie Hits von Britney Spears oder Michael Jackson. In ihrem Soloprogramm vereint die grenzenlose Allrounderin – begleitet vom Schotten Ian Gordon-Lennox an der Tuba - mit unbändiger Energie und ihrem unverkennbaren grotesken Witz selbst geschriebene und adaptierte Songs, erzählt skurrile Geschichten und zeigt eigenhändig produzierte Super-8-Filme. 

Der Gastauftritt Stuckys mit Tuba im Palace verspricht unter dem Sun-Ra-Titel «Space Is The Place» eine «Celebration Of Life»: Gefeiert wird das Leben der St.Galler Köchin, Wirtin und Musikveranstalterin Bernadette Eberle, die am 11.12.22 sechzig Jahre alt geworden wäre, aber diesen Sommer nach schwerer Krankheit verstorben ist. Das öffentliche Konzert einer Lieblingsmusikerin von Bernadette soll ihrem grossen Freund*innenkreis ermöglichen, mit ihr in Erinnerung nochmals zu feiern. Bernadette hat jahrelang in Kollektiven wie Schwarzer Engel, Volkshaus und Hintere Post gearbeitet und seit 2008 mit viel Erfolg den «Schwarzen Adler» geführt. «Kreativ, lustvoll und nicht alltäglich», wie sie zur Adler-Eröffnung ihre Küche nannte, war auch ihre Musikbegeisterung, die sie vornehmlich am Jazzfestival in Willisau auslebte – von Sun Ra bis Erika Stucky. Als hippiesker Freigeist und grosszügige Menschenfreundin wird sich Bernadette Eberle «in space» prächtig freuen über diese Erinnerungsfeier. Und herzhaft lachen über Wiederbegegnungen und Verbindungen wie folgende Palace-California-Connection: Erika Stuckys Vater arrangierte als gelernter Metzger im (Hotel) Palace in San Francisco in den 1960er-Jahren Gala-Buffetts, wo Frank Sinatra oder Dean Martin spielten – Fanvorlieben, mit denen er seine Tochter infizierte. Das St.Galler Palace wiederum liess manche Bands von Bernadette bekochen – namentlich Camper Van Beethoven aus der Nähe von San Francisco. Let’s celebrate, mit kalifornischer Sonne im Herzen!