Freitag, 24. Mai
«Live aus der Ukraine»
Freitag, 24. Mai
Lesung von Luzia Tschirky
Samstag, 25. Mai
Soul Gallen
Dienstag, 28. Mai
Erfreuliche Universität
Mittwoch, 29. Mai
Chuchchepati Orchestra: Flight of the Bumblebee II
Donnerstag, 30. Mai
Auszeichnungen der St.Gallischen Kulturstiftung
Samstag, 1. Juni
Musig uf de Gass
Samstag, 1. Juni
Mäty
Samstag, 1. Juni
Mel D
Samstag, 1. Juni
Mamari
Samstag, 1. Juni
Openair St.Gallen DJ-Set mit DJ Rizzmo
Samstag, 8. Juni
Ein Potpourri zum Saisonschluss
Samstag, 8. Juni
GORZARG/CH
Samstag, 8. Juni
Jonas AlbrechtCH
Samstag, 8. Juni
All Ship ShapeCH
Samstag, 22. Juni
Parkplatzfest
Samstag, 22. Juni
AvventurFR
Samstag, 22. Juni
MeliciousCH
Samstag, 22. Juni
eggs and tiarasCH
Samstag, 22. Juni
TootardSY
Dienstag, 8. Oktober
Erfreuliche Universität
Donnerstag, 17. Oktober
The Mystery LightsUS
Montag, 28. Oktober
TramhausNL
Freitag, 1. November
Iowa
Freitag, 1. November
Lesung von Stefanie Sargnagel
Freitag, 1. November
begleitet von Christiane Rösinger
Mittwoch, 6. November
Dana GavanskiCAN
Mittwoch, 6. November
TaimashoeCH
Samstag, 9. November
Worries And Other PlantsCH
Samstag, 13. Mai
Tess Parks
J Mahon
DJs Boiled Stanley & Mighty Mess
Tür 21:00 Beginn 22:00 25.-

«Keep music evil», hat jemand unter das Video zum Song Cocaine Cat geschrieben und vermutlich befürchtet, dass Tess Parks mit der Zeit auch dem neuen Biedermeier anheimfällt. Braucht man einer aber nicht zuzurufen, die so lange mit Anton Newcombe von The Brian Jonestown Massacre zusammengearbeitet hat und die mal gesagt hat, die Stimme, die aus ihr singe, komme von einem traurigen Ort. Ganz abgesehen davon, dass sie Oasis verehrt und selber wiederum von The Jesus And Mary Chain und von My Bloody Valentine sehr geschätzt wird. Nicht umsonst ist die Kanadierin, die wahlweise in Toronto oder London lebt, schon als Teenagerin von Alan McGee, Creation-Labelchef und Entdecker fast aller wegweisenden englischen Indiebands, unter Vertrag genommen worden. Inzwischen hat die vielseitig begabte «Göttin der Coolness», die auch fotografiert, malt und angeblich schon 70 Gedichtbände geschrieben hat, mit dem pandemie-getriebenen Album And Those Who Were Seen Dancing (2022) auf eine beileibe nicht nur dunkle «Seelenreise» (wie ein Songtitel heisst) begeben. Die Musikpostillen schwärmen von einer «verwunschen-verhuschten Art von bluesig-psychedelischer Americana, wie sie so schön sonst nur Mazzy Star hinbekommt». Das Genre? Lassen wir es mal bei Psych Rock.
Ebenso hinreissend der Support, den spielt Jarrod Mahon, Australier in Berlin, der sich mit The Creases aus der Go-Betweens-Stadt Brisbane und später als Emerson Snowe einen Namen als Songwriter mit Vorliebe für Romantic Freak Pop (eigener Stilbeschrieb) machte. Auch ihn muss man den rauschhaft-wilden, mitunter gefährlichen Rock’n’Roll-Lifestyle nicht lehren, tourte er doch unter anderem mit Fat White Family und Viagra Boys. In Berlin ist er etwas zur Ruhe gekommen, schreibt immer noch umwerfend schöne Songs und hört weiterhin am liebsten Patti Smith, Sufjan Stevens oder Half Japanese.