Freitag, 22. September
Zeichnungsdisco
Samstag, 23. September
Blood SportUK
Donnerstag, 28. September
EMAUSA
Freitag, 29. September
Chelsea RejectUS
Samstag, 30. September
Gion Stump & The Lighthouse ProjectCH
Freitag, 6. Oktober
Nachtasyl: Disco Diaspora
Mittwoch, 11. Oktober
Worst Case Szenarios
Donnerstag, 12. Oktober
Aliasing Spaces
Donnerstag, 12. Oktober
Discounterbar
Freitag, 13. Oktober
BazeCH
Samstag, 14. Oktober
Jeffrey Lewis & Los BoltsUS
Freitag, 20. Oktober
Sophia KennedyDE
Samstag, 21. Oktober
Soul Gallen - Butta 45's
Sonntag, 22. Oktober
Marius & die JagdkapelleCH
Freitag, 27. Oktober
Voodoo Jürgens & Die Ansa PanierAT
Samstag, 28. Oktober
WassilyCH
Samstag, 4. November
Aldous HardingNZ
Mittwoch, 15. November
Big ThiefUS
Freitag, 24. November
Perfume GeniusUS
Samstag, 25. November
Schnipo SchrankeDE
Freitag, 15. Dezember
Züri WestCH
Samstag, 16. Dezember
Züri WestCH

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Donnerstag, 17. Dezember
Der Kaffee und die koloniale Schweiz
mit Andreas Zangger
Tür 19:45 Beginn 20:15 Kollekte

Als Wachmacher und Ernüchterer wird Kaffee schon seit der Aufklärung geschätzt. Nur wenige Produkte beeinflussten unsere Kultur und veränderten die sozialen Räume in gleichem Masse wie der Kaffee. Als globalisiertes Gut mit kolonialer Vergangenheit steht er sinnbildlich für die Verknüpfung der Schweiz mit der Welt. Die Erfreuliche Universität widmet sich im Dezember diesem Getränk der Aufklärung.

Seit Ende des 19. Jahrhunderts erlebt der Kaffee eine Hochblüte. In der Folge etablierte sich die exotische Bohne als kulinarisch-kulturelles Massengut. Das Fundament dieses Aufstiegs war der kolonial betriebene Plantagenbau. Was heute oft vergessen geht: Auch Schweizer Unternehmen beteiligten sich im grossen Stil an der kolonialen Maschinerie, nicht nur im Kaffeeanbau; Ostschweizer Textilien wurden in den globalen Süden exportiert, Tabak und Kautschuk importiert. Allein an der Ostküste Sumatras waren um 1900 ein Drittel der 51 Kaffee-Plantagen im Besitz von Schweizer Unternehmen. Am Beispiel von Niederländisch Ostindien spricht der Historiker Andreas Zangger über die Schweizer Beteiligung am internationalen Plantagenkapitalismus. An diesem brisanten Stück Globalgeschichte zeigt er als Kenner der kolonialen Schweiz Zusammenhänge auf und diskutiert vorherrschende Geschichtsbilder.