Freitag, 14. September
SchlammpeitzigerDE
Samstag, 15. September
Hey Hey Bar
Dienstag, 18. September
Erfreuliche Universität
Freitag, 21. September
Soul Gallen
Samstag, 22. September
Worst Case Szenarios
Dienstag, 25. September
Erfreuliche Universität
Donnerstag, 27. September
Lucia Cadotsch – Speak LowCH/DE
Freitag, 28. September
Das Höllentor von Zürich
Samstag, 6. Oktober
Africaine 808Live, DE
Samstag, 20. Oktober
Ammar 808TUN
Freitag, 26. Oktober
Connan MockasinNZL
Mittwoch, 31. Oktober
Die NervenDE
Samstag, 3. November
Damien JuradoUS
Samstag, 10. November
C. GibbsUS
Samstag, 10. November
The NightingalesUK
Freitag, 16. November
Sons Of KemetUK
Samstag, 17. November
IDLESUK
Freitag, 23. November
Cüneyt SepetçiTUR
Freitag, 7. Dezember
Mavi PhoenixAT
Samstag, 8. Dezember
Puts MarieCH
Samstag, 22. Dezember
Clara LuziaAT

Trete ein in die Association Palace St.Gallen! Jetzt Mitglied oder Jahresabonnent_in werden . Mehr Infos gibts hier

Donnerstag, 17. Dezember
Der Kaffee und die koloniale Schweiz
mit Andreas Zangger
Tür 19:45 Beginn 20:15 Kollekte

Als Wachmacher und Ernüchterer wird Kaffee schon seit der Aufklärung geschätzt. Nur wenige Produkte beeinflussten unsere Kultur und veränderten die sozialen Räume in gleichem Masse wie der Kaffee. Als globalisiertes Gut mit kolonialer Vergangenheit steht er sinnbildlich für die Verknüpfung der Schweiz mit der Welt. Die Erfreuliche Universität widmet sich im Dezember diesem Getränk der Aufklärung.

Seit Ende des 19. Jahrhunderts erlebt der Kaffee eine Hochblüte. In der Folge etablierte sich die exotische Bohne als kulinarisch-kulturelles Massengut. Das Fundament dieses Aufstiegs war der kolonial betriebene Plantagenbau. Was heute oft vergessen geht: Auch Schweizer Unternehmen beteiligten sich im grossen Stil an der kolonialen Maschinerie, nicht nur im Kaffeeanbau; Ostschweizer Textilien wurden in den globalen Süden exportiert, Tabak und Kautschuk importiert. Allein an der Ostküste Sumatras waren um 1900 ein Drittel der 51 Kaffee-Plantagen im Besitz von Schweizer Unternehmen. Am Beispiel von Niederländisch Ostindien spricht der Historiker Andreas Zangger über die Schweizer Beteiligung am internationalen Plantagenkapitalismus. An diesem brisanten Stück Globalgeschichte zeigt er als Kenner der kolonialen Schweiz Zusammenhänge auf und diskutiert vorherrschende Geschichtsbilder.