Donnerstag, 17. September
Horse LordsUS
Samstag, 3. Oktober
Panda Lux Deluxe EnsembleCH
Freitag, 16. Oktober
Jeans for JesusCH
Donnerstag, 26. November
Alex Zhang HungtaiCA
Sonntag, 24. Januar
Marius & die JagdkapelleCH
Samstag, 6. März
The GardenUS

Wir freuen uns, euch hoffentlich bald wieder zu sehen. Wann und wie finden wir noch raus, sobald wir von den Schutzkonzepten erfahren haben und wissen, was da genau auf uns zukommt. Ihr erfahrt mehr davon auf unseren Social Medias, im Newsletter und hier. Tragt euch grosse Sorge, zeigt Solidarität. Bleibt gesund & helft einander!

Zur Überbrückung Erfreuliche Unis im Digitall nachstreamen:
Der Lockdown und seine Folgen
Leben im Lockdown. Gesellschaftliche Widersprüche & Corona-Krise
Humanitärer Notstand und politische Ohnmacht
Basisinitiativen, Armut & Corona in El Salvador

Oder Palace-Plakate zum Ausmalen:
Plakat No. 1
Plakat No. 2
Plakat No. 3

Donnerstag, 17. Dezember
Der Kaffee und die koloniale Schweiz
mit Andreas Zangger
Tür 19:45 Beginn 20:15 Kollekte

Als Wachmacher und Ernüchterer wird Kaffee schon seit der Aufklärung geschätzt. Nur wenige Produkte beeinflussten unsere Kultur und veränderten die sozialen Räume in gleichem Masse wie der Kaffee. Als globalisiertes Gut mit kolonialer Vergangenheit steht er sinnbildlich für die Verknüpfung der Schweiz mit der Welt. Die Erfreuliche Universität widmet sich im Dezember diesem Getränk der Aufklärung.

Seit Ende des 19. Jahrhunderts erlebt der Kaffee eine Hochblüte. In der Folge etablierte sich die exotische Bohne als kulinarisch-kulturelles Massengut. Das Fundament dieses Aufstiegs war der kolonial betriebene Plantagenbau. Was heute oft vergessen geht: Auch Schweizer Unternehmen beteiligten sich im grossen Stil an der kolonialen Maschinerie, nicht nur im Kaffeeanbau; Ostschweizer Textilien wurden in den globalen Süden exportiert, Tabak und Kautschuk importiert. Allein an der Ostküste Sumatras waren um 1900 ein Drittel der 51 Kaffee-Plantagen im Besitz von Schweizer Unternehmen. Am Beispiel von Niederländisch Ostindien spricht der Historiker Andreas Zangger über die Schweizer Beteiligung am internationalen Plantagenkapitalismus. An diesem brisanten Stück Globalgeschichte zeigt er als Kenner der kolonialen Schweiz Zusammenhänge auf und diskutiert vorherrschende Geschichtsbilder.