Donnerstag, 28. September
EMAUSA
Samstag, 4. November
Aldous HardingNZ
Samstag, 25. November
Schnipo SchrankeDE

Freundinnen und Freunde der Nacht, lange taten wir uns schwer, wie wir das zehnjährige Jubiläum im Palace feiern sollten, ohne Schulterklopferei, Nostalgie und «Weisch no?». Dann hatte jemand die Idee zum Gastrecht, und es war vermutlich die beste, die uns überfallen konnte. Nicht wegen uns, sondern wegen all den Gästen, die im Palace einen Abend gestalteten: Alles begann mit dem Jetzt erst Fest, als Bands aus der Umgebung vom Orchestergraben bis zum Backstage alle unbekannten Ecken im Haus bespielten. Dann deklinierte Ja, Panik im Futur II, zündete Planet Rock ein Perkussionsfeuerwerk, kochte Fuckintosh seine Trudi Gersta Suppe, fuhr der Helsinki-Klub gleich mit einem Festzug ein, zeigte die Kunst Halle die Flaggen der Erfreulichen Uni, klopfte der Oor Records alle möglichen Rhythmen ab, coverte Stahlberger und andere coverten ihn, bis schliesslich Julie Tippex und die Collection Morel im Museum der imaginären Musik verschwanden. Allen Gästen auf und vor der Bühne eine tiefe Verbeugung! Was wird bleiben von dieser Saison? Sicher all die Grussbotschaften, die uns monatlich im Kulturmagazin Saiten sehr gefreut haben. Und ein bisschen Geschichtsschreibung haben wir dann doch noch betrieben: «The Story of Palace», die Stahlberger im Stil von Jeffrey Lewis sang, erscheint demnächst als kleiner Comic. Zudem haben Cyril Ziffermayer und Florian Geisseler einen Dokfilm über das Gastrechtsjahr gedreht. Wir freuen uns sehr auf die Premiere im kommenden Herbst! Wie wir uns überhaupt auf die nächste Saison freuen: Eröffnet wird sie nicht in der Stadt, sondern im Hochmoor in Gais.

Samstag, 3. Juni
Musig uf de Gass
Bordeaux LipSG
KoloursSG
ElynSG
DJ Badrockar Openair St.Gallen DJ SetSG
Tür 21:00 Beginn 21:30

«Wir feiern einen musikalischen Widerspruch», sagt Bordeaux-Lip-Sänger Neil Nein, der bereits mit dem Duo Loreley & Me zum Geheimtipp der Schweizer Musiklandschaft wurde. Kindliche Euphorie trifft bei der Band auf düsteren Nihilismus und zusammen organisieren sie eine dystopische Indieparty, der man sowohl tanzend als auch rauchend in der Ecke stehend beiwohnen kann. Kolours klingen nach verlassenen Raststätten, fernen Landschaften, dem Ufer und dem Horizont. Ihre zerbrechliche, helle Musik hilft, die Welt zu vergessen und besser zu verstehen – verträumter St.Galler Indierock zum ersten Mal überhaupt auf einer Bühne zu bestaunen. Elyn ist Singer-Songwriterin aus St.Gallen. Ihre Stimme trägt das Publikum in zeitlose Sehnsüchte und ist gleichzeitig Sinnestrigger in Zeitgeistigem, wie zum Beispiel auf den aktuellen Alben von Greis und Manillio. Geprägt von Künstler_innen wie Cat Power oder James Blake und Filmmusik, begleitet sie sich selber am Klavier. 

Nach den Konzerten macht DJ Badrockar einen Streifzug durch das Programm des Openairs und gräbt die eine oder andere Trouvaille von früheren Ausgaben aus.

  • Bordeaux Lips
  • Kolours
  • Elyn