Mittwoch, 20. März
Chuchchepati Orchestra
Donnerstag, 21. März
Disco gegen Rassismus
Freitag, 22. März
Soul Gallen
Samstag, 23. März
Die HeiterkeitDE
Dienstag, 26. März
Erfreuliche Universität
Dienstag, 26. März
Wie wir wohnen wollen
Donnerstag, 28. März
Helado NegroUS
Freitag, 29. März
The Mauskovic Dance BandNL
Samstag, 30. März
Wortlaut – St.Galler Literaturfestival
Donnerstag, 4. April
Discounterbar
Freitag, 5. April
Elyn & WassilyCH
Samstag, 6. April
The NotwistDE
Donnerstag, 11. April
Die Goldenen ZitronenDE
Freitag, 12. April
RAPS Vol. 2
Freitag, 12. April
NativHost
Samstag, 13. April
Zoë McPhersonUK, live
Freitag, 19. April
StahlbergerCH
Samstag, 20. April
StahlbergerCH
Mittwoch, 24. April
Worst Case Szenarios
Donnerstag, 25. April
Chuchchepati Orchestra
Freitag, 26. April
Soul Gallen
Samstag, 27. April
EbowDE/AT
Samstag, 27. April
KimBo ft. SasaCH
Samstag, 18. Mai
Chris CohenUS
Freitag, 24. Mai
Mina & BryteUK/GHA
Samstag, 25. Mai
Elio RiccaCH
Dienstag, 28. Mai
Erfreuliche Universität
Dienstag, 28. Mai
Vom Imperiengeschäft

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Donnerstag, 26. April
Theater am Tisch
Zündels Abgang
mit Marcus Schäfer, Hans Rudolf Spühler & Peter Lutz
Tür 20:00 Beginn 20:30 18.-

Die szenischen Lesungen oder Text-Bild-Sound-Collagen des «Theater am Tisch», sozusagen die mobile Miniband des Theaters St.Gallen, vermitteln grosse Literatur in unerhört packender Form. Nach Jörg Fauser, Peter Kurzeck, Sven Regener oder Heiner Müller widmen sich Marcus Schäfer und Hans Rudolf Spühler zum zweiten Mal einem populären Klassiker des Schaffhauser Schriftstellers Markus Werner (1944-2016): «Am Hang» funktionierte bereits prächtig als inspirierendes Kopfkino, nun erzählen die beiden Schauspieler die groteske Geschichte von «Zündels Abgang». Werners aberwitziger und todtrauriger Debütroman (1984) zählt zu den einflussreichsten Büchern der neuen Schweizer Literatur und hat viele jüngere Autoren geprägt; Zündel sei «längst eine Art ‹Der Fänger im Roggen› aus der Schweiz», schwärmte etwa der «Werner-Ultra» Gabriel Vetter. Es geht ums Verschwinden eines Antihelden: Konrad Zündel, melancholischer Lehrer, Mitte dreissig, verliert auf einer sommerlichen Irrfahrt nicht nur einen Stiftzahn, sondern zunehmend auch sich selber. In Genua kauft er schliesslich einen Revolver, was ihn auch nicht weiter bringt. Schäfer und Spühler «schlüpfen heiter-traurig in Zündels dünne Haut oder blicken, lakonisch im Tonfall, von aussen auf seine kleine Gleichgewichtsstörung, die ihn bald komplett ins Schleudern bringen wird», wie das «St.Galler Tagblatt» schreibt. Gitarrist Peter Lutz hat dafür den passenden Soundtrack: «Mal funkt er dazwischen, mal lässt er Zündel entschlossen offenen Horizonten entgegengehen – leicht schlurfend, doch hin und wieder verwegen beschwingt.»