Freitag, 21. September
Soul Gallen
Samstag, 22. September
Worst Case Szenarios
Dienstag, 25. September
Erfreuliche Universität
Donnerstag, 27. September
Lucia Cadotsch – Speak LowCH/DE
Freitag, 28. September
Das Höllentor von Zürich
Dienstag, 2. Oktober
Erfreuliche Universität
Donnerstag, 4. Oktober
Discounterbar
Freitag, 5. Oktober
Zeichnungsdisco
Samstag, 6. Oktober
Africaine 808Live, DE
Mittwoch, 10. Oktober
Erfreuliche Universität
Freitag, 12. Oktober
Erfreuliche Universität
Samstag, 13. Oktober
Salon Sonore: Saddest Songs In The World
Mittwoch, 17. Oktober
JoasihnoDE
Freitag, 19. Oktober
Soul Gallen
Samstag, 20. Oktober
Ammar 808TUN
Dienstag, 23. Oktober
Erfreuliche Universität
Donnerstag, 25. Oktober
Chuchchepati Orchestra
Freitag, 26. Oktober
Connan MockasinNZL
Freitag, 26. Oktober
presents Jassbusters
Samstag, 27. Oktober
Das grosse Stimmungsfass
Dienstag, 30. Oktober
Erfreuliche Universität
Mittwoch, 31. Oktober
Die NervenDE
Freitag, 2. November
Raps
Samstag, 3. November
Damien JuradoUS
Samstag, 10. November
C. GibbsUS
Samstag, 10. November
The NightingalesUK
Freitag, 16. November
Sons Of KemetUK
Samstag, 17. November
IDLESUK
Freitag, 23. November
Cüneyt SepetçiTUR
Freitag, 30. November
Lord Kesseli & The DrumsCH
Freitag, 7. Dezember
Mavi PhoenixAT
Samstag, 8. Dezember
Puts MarieCH
Samstag, 22. Dezember
Clara LuziaAT

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Donnerstag, 26. April
Theater am Tisch
Zündels Abgang
mit Marcus Schäfer, Hans Rudolf Spühler & Peter Lutz
Tür 20:00 Beginn 20:30 18.-

Die szenischen Lesungen oder Text-Bild-Sound-Collagen des «Theater am Tisch», sozusagen die mobile Miniband des Theaters St.Gallen, vermitteln grosse Literatur in unerhört packender Form. Nach Jörg Fauser, Peter Kurzeck, Sven Regener oder Heiner Müller widmen sich Marcus Schäfer und Hans Rudolf Spühler zum zweiten Mal einem populären Klassiker des Schaffhauser Schriftstellers Markus Werner (1944-2016): «Am Hang» funktionierte bereits prächtig als inspirierendes Kopfkino, nun erzählen die beiden Schauspieler die groteske Geschichte von «Zündels Abgang». Werners aberwitziger und todtrauriger Debütroman (1984) zählt zu den einflussreichsten Büchern der neuen Schweizer Literatur und hat viele jüngere Autoren geprägt; Zündel sei «längst eine Art ‹Der Fänger im Roggen› aus der Schweiz», schwärmte etwa der «Werner-Ultra» Gabriel Vetter. Es geht ums Verschwinden eines Antihelden: Konrad Zündel, melancholischer Lehrer, Mitte dreissig, verliert auf einer sommerlichen Irrfahrt nicht nur einen Stiftzahn, sondern zunehmend auch sich selber. In Genua kauft er schliesslich einen Revolver, was ihn auch nicht weiter bringt. Schäfer und Spühler «schlüpfen heiter-traurig in Zündels dünne Haut oder blicken, lakonisch im Tonfall, von aussen auf seine kleine Gleichgewichtsstörung, die ihn bald komplett ins Schleudern bringen wird», wie das «St.Galler Tagblatt» schreibt. Gitarrist Peter Lutz hat dafür den passenden Soundtrack: «Mal funkt er dazwischen, mal lässt er Zündel entschlossen offenen Horizonten entgegengehen – leicht schlurfend, doch hin und wieder verwegen beschwingt.»