Dienstag, 11. Dezember
Erfreuliche Universität
Mittwoch, 12. Dezember
Worst Case Szenarios
Freitag, 14. Dezember
Odd BeholderCH
Samstag, 15. Dezember
Hey Hey Bar
Donnerstag, 20. Dezember
Chuchchepati Orchestra
Freitag, 21. Dezember
Soul Gallen
Samstag, 22. Dezember
Clara LuziaAT
Mittwoch, 26. Dezember
DJ FettDE
Freitag, 28. Dezember
Rap History: TR-808
Montag, 31. Dezember
Silvester mit
Montag, 31. Dezember
Pamplona Grup
Freitag, 11. Januar
Dream! Pop! Disco! No. 4
Samstag, 12. Januar
Goodiepal & PalsLive, DK/SRB
Samstag, 12. Januar
The Goodiepal EquationFilm, 70'
Samstag, 12. Januar
Matangi/Maya/M.I.A.Film, 97'
Samstag, 19. Januar
Klaus Johann GrobeCH
Samstag, 26. Januar
KT GoriqueCH
Donnerstag, 31. Januar
Worst Case Szenarios
Samstag, 9. Februar
Bassekou Kouyate & Ngoni BaMali
Sonntag, 10. Februar
Beak>UK
Freitag, 8. März
Big ZisCH
Samstag, 23. März
Die HeiterkeitDE
Donnerstag, 28. März
Helado NegroUS
Samstag, 6. April
The NotwistDE

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Donnerstag, 26. April
Theater am Tisch
Zündels Abgang
mit Marcus Schäfer, Hans Rudolf Spühler & Peter Lutz
Tür 20:00 Beginn 20:30 18.-

Die szenischen Lesungen oder Text-Bild-Sound-Collagen des «Theater am Tisch», sozusagen die mobile Miniband des Theaters St.Gallen, vermitteln grosse Literatur in unerhört packender Form. Nach Jörg Fauser, Peter Kurzeck, Sven Regener oder Heiner Müller widmen sich Marcus Schäfer und Hans Rudolf Spühler zum zweiten Mal einem populären Klassiker des Schaffhauser Schriftstellers Markus Werner (1944-2016): «Am Hang» funktionierte bereits prächtig als inspirierendes Kopfkino, nun erzählen die beiden Schauspieler die groteske Geschichte von «Zündels Abgang». Werners aberwitziger und todtrauriger Debütroman (1984) zählt zu den einflussreichsten Büchern der neuen Schweizer Literatur und hat viele jüngere Autoren geprägt; Zündel sei «längst eine Art ‹Der Fänger im Roggen› aus der Schweiz», schwärmte etwa der «Werner-Ultra» Gabriel Vetter. Es geht ums Verschwinden eines Antihelden: Konrad Zündel, melancholischer Lehrer, Mitte dreissig, verliert auf einer sommerlichen Irrfahrt nicht nur einen Stiftzahn, sondern zunehmend auch sich selber. In Genua kauft er schliesslich einen Revolver, was ihn auch nicht weiter bringt. Schäfer und Spühler «schlüpfen heiter-traurig in Zündels dünne Haut oder blicken, lakonisch im Tonfall, von aussen auf seine kleine Gleichgewichtsstörung, die ihn bald komplett ins Schleudern bringen wird», wie das «St.Galler Tagblatt» schreibt. Gitarrist Peter Lutz hat dafür den passenden Soundtrack: «Mal funkt er dazwischen, mal lässt er Zündel entschlossen offenen Horizonten entgegengehen – leicht schlurfend, doch hin und wieder verwegen beschwingt.»