Donnerstag, 21. Februar
Worst Case Szenarios
Freitag, 22. Februar
Soul Gallen
Samstag, 23. Februar
Ayku – Songs of Gastarbeiter
Dienstag, 26. Februar
Erfreuliche Universität
Dienstag, 26. Februar
Antifeminismus als Mittel rechtspopulistischer Rhetorik
Donnerstag, 28. Februar
Chuchchepati Orchestra
Freitag, 1. März
Wurst & Tanz
Samstag, 2. März
Trio Heinz HerbertCH
Dienstag, 5. März
Erfreuliche Universität
Dienstag, 5. März
Manifest Teil 2: Zum Frauenstreik 2019
Donnerstag, 7. März
Discounterbar
Freitag, 8. März
Big ZisCH
Samstag, 9. März
Hey Hey Bar
Mittwoch, 13. März
FALSH GORDON
Donnerstag, 14. März
FALSH GORDON
Freitag, 15. März
FALSH GORDON
Samstag, 16. März
FALSH GORDON
Sonntag, 17. März
FALSH GORDON
Dienstag, 19. März
Erfreuliche Universität
Dienstag, 19. März
Commons, Lokal, Regional, Global
Mittwoch, 20. März
Chuchchepati Orchestra
Donnerstag, 21. März
Disco gegen Rassismus
Freitag, 22. März
Soul Gallen
Samstag, 23. März
Die HeiterkeitDE
Dienstag, 26. März
Erfreuliche Universität
Dienstag, 26. März
Wie wir wohnen wollen
Donnerstag, 28. März
Helado NegroUS
Freitag, 29. März
The Mauskovic Dance BandNL
Samstag, 30. März
Wortlaut – St.Galler Literaturfestival
Samstag, 6. April
The NotwistDE
Donnerstag, 11. April
Die Goldenen ZitronenDE
Samstag, 13. April
Zoë McPhersonUK, live
Samstag, 27. April
EbowDE

Trete ein in die Association Palace St.Gallen! Jetzt Mitglied oder Jahresabonnent_in werden . Mehr Infos gibts hier

Freitag, 16. November
Sons Of Kemet
DJ Die Lücke
mit Gambrinus Jazz Plus
Tür 20:00 Beginn 21:30 30.-

Wie das treibt, wie das wirbelt, wie das aufwühlend und hypnotisch rockt! Die Londoner Jazz-Revoluzzer Sons Of Kemet des unbändigen karibisch-britischen Saxofonisten und Politaktivisten Shabaka Hutchings mischen mit ihrem Debüt «Your Queen Is A Reptile» und ihren energetischen Live-Auftritten die Szene auf. Mit zwei Drums und zwei Hörnern (Tuba, Saxofon) und Sprechgesangfetzen verbinden sie Afro-Beat, Jazz-Punk und Techno-Funk zu einem derart explosiven Groove, dass man sich im Sturm auf die Bastille oder aufs englische Königshaus wähnt. «Your Queen is not our Queen. She does not see us as human.» Der weissen Reptilienkönigin setzen die Sons of Kemet schwarze Queens entgegen Frauen sind, die den Lauf der Geschichte verändert haben – darunter Angela Davis, linke Bürgerrechtsaktivistin von 1968 bis heute, und Harriet Tubman, die im Sezessionskrieg entlaufenen Sklavinnen half, in den Norden der USA zu fliehen. Eins der aufregendsten, weil Jazz transzendierenden Alben dieser Tage, schreibt Klaus Walter in der WOZ, und mit seinem Überbau ein beglückendes Kunstwerk im Geiste Hanns Eislers: Wer nur etwas von Musik versteht, versteht auch davon nichts. Shabaka Hutchings ist eine Schlüsselfigur der neuen Londoner Jazzszene, die man besser «Bewegung» nennen sollte: «Weil sie so frei ist von allem, was ranzig schmeckt am Jazz: Reinheitsgebote, hoher Ton, ausgestelltes Virtuosentum. Stattdessen weht hier der Wind von Post Punk, No Wave, Fake Jazz, es öffnen sich Fenster in die Zeit zwischen 1978 und 1984, in jene hoch produktive Phase mit vergessenen Bands wie Pigbag, Rip Rig + Panic oder Defunkt.» Dabei schöpft Hutchings (geb. 1984) aus verschiedenen Traditionen: «Bei mir als diasporische Person ist die Kultur aus Afrika in die Karibik gewandert und von dort nach Britannien, also muss ich bei meiner Musik bedenken, was es heisst, nicht von einem einzigen Ort herzukommen.» Die Sons Of Kemet stehen damit im Zeitfluss der Bass Culture schwarzer Britinnen mit ihren Tanzmusiken wie Dancehall Reggae, Jungle, Drum ’n’ Bass, Dubstep oder Grime, folgert Klaus Walter: «Wir haben es mit Hybriden aus einem postkolonialen Kontinuum zu tun. Dagegen sieht der weisse Dadrock der Herren Gallagher, Weller & Co. so alt aus wie die Reptilienkönigin Elisabeth gegen die Queens der Sons of Kemet.»