Freitag, 18. Januar
Hey Hey Bar
Samstag, 19. Januar
Klaus Johann GrobeCH
Dienstag, 22. Januar
Erfreuliche Universität
Dienstag, 22. Januar
Dieser Betrieb gehört der Belegschaft
Donnerstag, 24. Januar
Chuchchepati Orchestra
Freitag, 25. Januar
9 Jahre Soul Gallen
Samstag, 26. Januar
KT GoriqueCH
Mittwoch, 30. Januar
Worst Case Szenarios
Freitag, 1. Februar
Paula Irmschler & Benjamin WeissingerDE
Samstag, 2. Februar
Saddest Songs in the World
Dienstag, 5. Februar
Erfreuliche Universität
Dienstag, 5. Februar
Nehmen ist seliger als geben
Donnerstag, 7. Februar
Discounterbar
Samstag, 9. Februar
Bassekou Kouyate & Ngoni BaMali
Sonntag, 10. Februar
Beak>UK
Dienstag, 12. Februar
Erfreuliche Universität
Dienstag, 12. Februar
Tell me more about Feministische Pornographie
Donnerstag, 14. Februar
Erfreuliche Universität
Donnerstag, 14. Februar
Wer spart, der hat?
Freitag, 15. Februar
South African Club Night
Samstag, 16. Februar
Nordklang Festival
Dienstag, 19. Februar
Erfreuliche Universität
Dienstag, 19. Februar
Manifest Teil 1: Über die Kraft von Manifesten als politisches Mittel
Donnerstag, 21. Februar
Worst Case Szenarios
Freitag, 22. Februar
Soul Gallen
Samstag, 23. Februar
Ayku – Songs of Gastarbeiter
Dienstag, 26. Februar
Erfreuliche Universität
Dienstag, 26. Februar
Antifeminismus als Mittel rechtspopulistischer Rhetorik
Donnerstag, 28. Februar
Chuchchepati Orchestra
Samstag, 2. März
Trio Heinz HerbertCH
Dienstag, 5. März
Erfreuliche Universität
Dienstag, 5. März
Manifest Teil 2: Zum Frauenstreik 2019
Donnerstag, 7. März
Discounterbar
Freitag, 8. März
Big ZisCH
Mittwoch, 20. März
Chuchchepati Orchestra
Freitag, 22. März
Soul Gallen
Samstag, 23. März
Die HeiterkeitDE
Donnerstag, 28. März
Helado NegroUS
Samstag, 6. April
The NotwistDE
Donnerstag, 11. April
Die Goldenen ZitronenDE
Samstag, 27. April
EbowDE

Trete ein in die Association Palace St.Gallen! Jetzt Mitglied oder Jahresabonnent_in werden . Mehr Infos gibts hier

Samstag, 19. Januar
Klaus Johann Grobe
International Music
libero
Tür 21:00 Beginn 21:30 23.-

So richtig funky im triefenden, Kondenswasser-treibenden Sinn ist Klaus Johann Grobes  Disco-Entwurf noch immer nicht. Ohne billige Avancen aus dem jetzigen Chaos zurück an die Discotempel und ihre Gottheiten. Keine ramschige Zeitmaschine wird gestartet und das muss man ihnen schon mal nachmachen, denn: Daniel Bachmann und Sevi Landolt drängen ihre Beats, Örgeli-Melodien und allem voran ihre fidelen Basslines noch unzweideutiger mitreissend Richtung Dancefloor als auf ihren beiden vorherigen Alben, die weniger hierzulande und vielmehr im nahen Ausland für Furore sorgten. Aber wie gesagt, keine falschen Grüsse aus dem Jenseits: Die Lo-Fi-Kraut-Disco, die hier gezimmert wird, ist ein bisschen zugig und nicht schwül, hier kreisen die Hüften zwischen intelligenten Büchern und Weinflaschen, stampfen keine Plateaustiefel den Rhythmus. Über dem ganzen Treiben eine Stimme wie aus dem Off, leicht distanziert, deren Stärke das Wort und nicht ein sexy Gegurgel ist. Melancholie und Lakonie eng umschlungen, wie schon lange nicht mehr zwischen New York und Tösstal! International Music aus dem Ruhrpott haben mit ihrem Debütalbum «Die besten Jahre» eines der gewitztesten deutschsprachigen Alben des Jahres 2018 vorgelegt. Wir stehen hier in einer Kneipe, nicht in einer Disco und trotzdem hat diese schummrige «Ba-Ba-Bar» klebrigen Groove und wir freuen uns auf ihre an Rio Reiser und Ja, Panik erinnernden Texte über die Banalitäten des Lebens: «Schau mir ins Gesicht, mein Daddy is rich», «Da gibt es Zimmer, die beleg ich von time to time» und «Knie kaputt / Frisur ist scheisse / Die besten Jahre sind vorbei».