Dienstag, 26. März
Erfreuliche Universität
Dienstag, 26. März
Wie wir wohnen wollen
Donnerstag, 28. März
Helado NegroUS
Freitag, 29. März
The Mauskovic Dance BandNL
Samstag, 30. März
Wortlaut – St.Galler Literaturfestival
Donnerstag, 4. April
Discounterbar
Freitag, 5. April
Elyn & WassilyCH
Samstag, 6. April
The NotwistDE
Donnerstag, 11. April
Die Goldenen ZitronenDE
Freitag, 12. April
RAPS Vol. 2
Freitag, 12. April
NativHost
Samstag, 13. April
Zoë McPhersonUK, live
Freitag, 19. April
StahlbergerCH
Samstag, 20. April
StahlbergerCH
Mittwoch, 24. April
Worst Case Szenarios
Donnerstag, 25. April
Chuchchepati Orchestra
Freitag, 26. April
Soul Gallen
Samstag, 27. April
EbowDE/AT
Samstag, 27. April
KimBo ft. SasaCH
Samstag, 18. Mai
Chris CohenUS
Freitag, 24. Mai
Mina & BryteUK/GHA
Samstag, 25. Mai
Elio RiccaCH
Dienstag, 28. Mai
Erfreuliche Universität
Dienstag, 28. Mai
Vom Imperiengeschäft

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Donnerstag, 11. April
Die Goldenen Zitronen
Shari Vari
Tür 20:00 Beginn 20:30 30.-

«Na supi Alter! Willkommen im Boot bei dem Schwachkopf, der sicherstellen will, dass in der Brötchenschlange vor ihm ein hoch qualifizierter KI-Entwickler aus Indien steht und nicht etwa ein gerade mal geduldeter Ausländer». Das ist ein Part aus «Katakombe», dem Eröffnungslied von «More Than a Feeling», dem neuen und 13. Studioalbum von Die Goldenen Zitronen. Ein sehr schlüssiger Albumtitel, selbst wenn man um die Referenz (43-jähriger Hit der Band Boston) nicht weiss. Viel mehr geht es um diffuse Ängste, offene Lügen, mediale Kurzschlüsse, Rechtsdruck, Mauern, Egos und viele andere schwierige Fragen der aktuellen Zeit in und um Hamburg. Vielleicht kann man den Begriff Diskurs-Pop jetzt mit Komplexitäts-Punk erneuern, denn diesen einen Anspruch haben sich Punk und die Zitronen immer geteilt: Mach dein eigenes Ding, so schwierig und sperrig es auch werden wird. Kunst ist keine angenehme Atempause aus der Funktionalität, sondern soll als unermüdlicher Kampf für eine freiere Welt verstanden werden. Auch der grossen Anstrengung von linken Alles-Richtig-Machen-Wollenden wird ein Stück gewidmet, gesungen von Schwabinggrad-Ballet-Sängerin LaToya Manly-Spain. Es heisst: «Es nervt». Und apropos Kollaborationen, auch Sophia Kennedy und Peter Licht sind auf dem Album zu hören. Und jede Menge neuer Töne aus nicht immer klar zuordnungsbaren Instrumenten. Ausserdem spielt Untergrund-Deutschpunk-Urgestein Jens Rachut eine Videohauptrolle. Live kann man sich laut Pressefotos wieder auf spektakuläre Kostüme und Rollenverschlüpfungen freuen, und insgesamt ist «More Than A Feeling» ein grossartiges neues Album von dekonstruktivistischen Politpoet_innen geworden – definitiv more than a feeling.