Mittwoch, 8. Februar
Erfreuliche Universität
Freitag, 10. Februar
ClubKlub
Samstag, 11. Februar
Nordklang
Dienstag, 14. Februar
Erfreuliche Universität
Mittwoch, 15. Februar
Erfreuliche Universität
Donnerstag, 16. Februar
Kulturkosmonauten
Donnerstag, 16. Februar
Zukunft können
Freitag, 17. Februar
Timber TimbreCA
Samstag, 18. Februar
GroveUK
Donnerstag, 23. Februar
Chuchchepati Orchestra
Freitag, 24. Februar
Soul Gallen
Samstag, 25. Februar
Pamplona GrupCH
Freitag, 3. März
Baby VolcanoCH/GT
Freitag, 3. März
Nathalie FroehlichCH
Freitag, 10. März
BerceusesCH
Samstag, 11. März
Nze NzeFR
Samstag, 11. März
Bit-TunerCH / Live
Donnerstag, 16. März
Die SterneDE
Donnerstag, 16. März
Angela AuxDE
Freitag, 7. April
Barrio ColetteCH
Mittwoch, 12. April
Dominic Oppliger & Papiro
Samstag, 22. April
FlexFab & Ziller BasCH / KEN
Freitag, 28. April
HENGEUK
Freitag, 28. April
Public Display Of AffectionDE
Sonntag, 7. Mai
Laurent & MaxCH
Donnerstag, 11. April
Die Goldenen Zitronen
Shari Vari
Tür 20:00 Beginn 20:30 30.-

«Na supi Alter! Willkommen im Boot bei dem Schwachkopf, der sicherstellen will, dass in der Brötchenschlange vor ihm ein hoch qualifizierter KI-Entwickler aus Indien steht und nicht etwa ein gerade mal geduldeter Ausländer». Das ist ein Part aus «Katakombe», dem Eröffnungslied von «More Than a Feeling», dem neuen und 13. Studioalbum von Die Goldenen Zitronen. Ein sehr schlüssiger Albumtitel, selbst wenn man um die Referenz (43-jähriger Hit der Band Boston) nicht weiss. Viel mehr geht es um diffuse Ängste, offene Lügen, mediale Kurzschlüsse, Rechtsdruck, Mauern, Egos und viele andere schwierige Fragen der aktuellen Zeit in und um Hamburg. Vielleicht kann man den Begriff Diskurs-Pop jetzt mit Komplexitäts-Punk erneuern, denn diesen einen Anspruch haben sich Punk und die Zitronen immer geteilt: Mach dein eigenes Ding, so schwierig und sperrig es auch werden wird. Kunst ist keine angenehme Atempause aus der Funktionalität, sondern soll als unermüdlicher Kampf für eine freiere Welt verstanden werden. Auch der grossen Anstrengung von linken Alles-Richtig-Machen-Wollenden wird ein Stück gewidmet, gesungen von Schwabinggrad-Ballet-Sängerin LaToya Manly-Spain. Es heisst: «Es nervt». Und apropos Kollaborationen, auch Sophia Kennedy und Peter Licht sind auf dem Album zu hören. Und jede Menge neuer Töne aus nicht immer klar zuordnungsbaren Instrumenten. Ausserdem spielt Untergrund-Deutschpunk-Urgestein Jens Rachut eine Videohauptrolle. Live kann man sich laut Pressefotos wieder auf spektakuläre Kostüme und Rollenverschlüpfungen freuen, und insgesamt ist «More Than A Feeling» ein grossartiges neues Album von dekonstruktivistischen Politpoet_innen geworden – definitiv more than a feeling.