Dienstag, 26. März
Erfreuliche Universität
Dienstag, 26. März
Wie wir wohnen wollen
Donnerstag, 28. März
Helado NegroUS
Freitag, 29. März
The Mauskovic Dance BandNL
Samstag, 30. März
Wortlaut – St.Galler Literaturfestival
Donnerstag, 4. April
Discounterbar
Freitag, 5. April
Elyn & WassilyCH
Samstag, 6. April
The NotwistDE
Donnerstag, 11. April
Die Goldenen ZitronenDE
Freitag, 12. April
RAPS Vol. 2
Freitag, 12. April
NativHost
Samstag, 13. April
Zoë McPhersonUK, live
Freitag, 19. April
StahlbergerCH
Samstag, 20. April
StahlbergerCH
Mittwoch, 24. April
Worst Case Szenarios
Donnerstag, 25. April
Chuchchepati Orchestra
Freitag, 26. April
Soul Gallen
Samstag, 27. April
EbowDE/AT
Samstag, 27. April
KimBo ft. SasaCH
Samstag, 18. Mai
Chris CohenUS
Freitag, 24. Mai
Mina & BryteUK/GHA
Samstag, 25. Mai
Elio RiccaCH
Dienstag, 28. Mai
Erfreuliche Universität
Dienstag, 28. Mai
Vom Imperiengeschäft

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Samstag, 2. März
Trio Heinz Herbert
Soeben #10 Rea
Karl Kave & Dead Kommander
mit gambrinus jazz plus
Tür 20:00 Beginn 21:00 20.-

«Sie gehören schon jetzt zum Allerbesten, was die zeitgenössische Jazz-Szene hierzulande zu bieten hat», schrieb Pirmin Bossart bereits 2015 im «Jazz’n’More» über das Trio Heinz Herbert. Nun hat das Trio auf ihrem neuesten Album «Yes» ihre eigene, unvergleichbare Klangsprache weiterentwickelt und verdichtet: Elektronische Clubmusik, Noise, Post-Industrial, avantgardistische Tanzmusik und Psychedelik aus dem freien Jazz der Siebzigerjahre weben in kollektiven Improvisationsergüssen zusammen und legen sich wie im Meer treibende Eisschollen hin. Gewaltig, vorwärtstreibend und beeindruckend. Das Trio könnte dieser eine Eisberg sein, der damals die Titanic versenkt hat. In blinder Vertrautheit packen die drei Musiker Grenzüberschreitendes und Unkonventionelles in unterschiedliche Aggregatzustände und verschachteln, verästeln und verwurzeln. Obwohl man sich nicht mehr sicher ist, ob das nun wirklich in der Schublade «Jazz» eingeräumt werden darf, schreibt Tobi Müller in «Die Wochenzeitung – WOZ», dass unter anderem Dank dem Trio der Jazz zurück sei. Und noch mehr: «Jazz erlebt zurzeit eine Art kollektiven Orgasmus.» Mittlerweile sind die drei umtriebigen Musiker in Zürich daheim, Gitarrist Dominic und sein Bruder Ramon Landolt am Piano und den Synthesizern stammen aus Flawil, Drummer Mario Hänni aus Beinwil am See: Aus ruhigen Käffern sozusagen, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, hört man nun viel Krach in ihren Kompositionen. Im Video zur Single «J» schwebt man zu sphärischen Soundfrickeleien, verwobenen Rhythmen und ver- letzlichen Melodiefetzen durch eine morphende, dystopische und bunte 3D-Digitallandschaft. Vorbei an Smartphones, neben einem riesigen, kaleidoskopischen Leguan durch einen Palmenwald und wird umgeben von Buckelwalen direkt auf Bergspitzen geschleudert. Und auch live wirft einem das Trio Heinz Herbert vom einen ins nächste Wasser, lässt nie locker, zieht den Boden unter den Füssen weg und hält einem fest im Arm. Und dann steht man mit Gänsehaut, aufgestellten Nackenhaaren und mit ausgezogenen Schuhen da, aus der Kehle dringt ein heiser-gejohltes «Yes». Auch REA, das Soloprojekt der Bieler Sängerin und Gitarristin Rea Dubach beschäftigt sich musikalisch wie visuell mit ihrer Weltwahrnehmung und schmelzt die Natur zusammen. Manchmal erinnert dies an eisblumenartige Gewebe, manchmal an treibende, sich ewig drehende Derwische oder an eisigen Wind und unendliche Weiten. Zum Abschluss des Abends lassen Karl Kave & Dead Kommander alias Carlo Onda und Sandro Heule elektronische Musik mit Einflüssen von Techno, Noise, Minimal Wave und Drone erklingen.

Trio Heinz Herbert: Dominic Landolt: guitar, effects / Ramon Landolt: keys, synth, samples / Mario Hänni: drums

Rea: Rea Dubach: vocals, synths, guitar, electronics