Donnerstag, 5. September
DeerhoofUS
Samstag, 7. September
Jeffrey Lewis & The VoltageUS
Freitag, 13. September
Mohamed LamouriFR/ALG
Freitag, 20. September
Soul Gallen
Samstag, 12. Oktober
Black Sea DahuCH
Samstag, 19. Oktober
MS NinaES
Donnerstag, 31. Oktober
Adam GreenUS
Samstag, 2. November
MakalaCH
Donnerstag, 14. November
Juan WautersUY
Donnerstag, 21. November
Nadah El ShazlyEGY
Freitag, 22. November
OmniUS
Freitag, 29. November
Injury ReserveUS
Freitag, 6. Dezember
One Sentence. SupervisorCH
Freitag, 6. Dezember
Emilié ZoeCH
Freitag, 13. Dezember
Robert ForsterAUS
Samstag, 14. Dezember
Sargnagel, Rösinger & BourbonDE/AT
Samstag, 25. Januar
Voodoo JürgensAT

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Sonntag, 10. Februar
Beak>
Usé
Tür 16:00 Beginn 16:30 28.-

16 Uhr Türöffnung / 16:30 Uhr Usé / 17:30 Uhr Beak>

Im Spätherbst 2016 rauschte ihr hypnotischer Klangfluss erstmals durchs Palace – und begeisterte ein gemischtes Publikum von Jazzer_innen bis Postpunks und Elektrofreaks auf Anhieb. Nun kehrt das Trio von Portishead-Mastermind Geoff Barrow, Billy Fuller (Robert Plant) und Will Young (Moon Gangs) mit dem Material ihres dritten Albums zurück. Und wieder wird man sich wünschen, dass das Konzert nie aufhöre, zumal das Album «>>>» heisst, was wir frei interpretieren als: weiter, weiter, weiter! Wir dürfen uns wiederholen: Im ausufernd fliessenden, Grenzen sprengenden Klanguniversum von Beak> klingen Can und Neu! ebenso an wie Wire und This Heat. Oder um andere Vergleiche zu bemühen: Freund_innen von Kraftwerk, Mogwai oder Tortoise kriegen hier Traumvögel. Das Trio erzeugt eine unerhört treibende Melancholie-Soundwalze, die in ihren düstereren Momenten an den Dark Ambient von John Carpenter erinnert. Mit Schlagzeug, Bass, Gitarre, Keyboards und intuitivem Gesang erzeugen die drei Bristoler repetitive Klangmuster, die sich hervorragend als Filmmusik eignen, wie ihr Soundtrack zu «Couple In A Hole» bezeugte, dem Film über ein schottisches Paar, das in einem Erdloch in den französischen Pyrenäen lebt. Nun führen Barrow & Co. auf «>>>» fort, was die beiden Vorgängeralben ausmachte, wie die (ab 2019 leider nur noch als Online-Magazin erscheinende) «Spex» schwärmt: «Treibender Kraut mit rumorenden Bässen, knackigem Schlagzeug und spacigen Synthesizerflächen. Das driftet mal in Spätsiebziger-Progrock ab wie in ‹Allé Sauvage›, oder imitiert in ‹When We Fall› kurz einen klassischen Sechziger-Cut inklusive Flanger-Gitarren und Tamburin. Hauptsache es folgt dem in ‹Brean Down› vorgegebenen Motto: ‹You don’t like our music cause it ain’t up on the radio›». Genau darum brauchen wir weiterhin Beak> – und auch Spex.