Donnerstag, 19. Mai
Chuchchepati Orchestra
Freitag, 20. Mai
International MusicDE
Freitag, 20. Mai
Vomit HeatDE
Samstag, 21. Mai
Soul Gallen
Montag, 23. Mai
Michelle GurevichCA
Mittwoch, 25. Mai
Auszeichnungen der St.Gallischen Kulturstiftung
Freitag, 27. Mai
Chocolate RemixARG
Freitag, 27. Mai
Delish Da GoddessUS
Samstag, 28. Mai
Flieder EnsembleCH
Samstag, 4. Juni
Musig uf de Gass
Dienstag, 7. Juni
Erfreuliche Universität
Dienstag, 7. Juni
Wann geht uns das Wasser aus?
Mittwoch, 8. Juni
The Magnetic FieldsUS
Montag, 12. September
Cassandra JenkinsUS
Dienstag, 20. September
SUUNSCA
Samstag, 8. Oktober
ElynCH
Samstag, 8. Oktober
Kimyan LawDE
Samstag, 15. Oktober
Sophia KennedyDE
Samstag, 15. Oktober
Jerry PaperUS
Freitag, 28. Oktober
Elio RiccaCH
Samstag, 29. Oktober
Priya RaguCH
Samstag, 12. November
Kit SebastianUK
Samstag, 23. April
Die Gruppe Ja, Panik
Mira Mann
Tür 20:00 Beginn 21:00 25.-

Neues Datum & Einziges Konzert in der Schweiz

Die Band Ja, Panik hat sich selbst nie Band genannt, sondern immer schon Gruppe. So heisst jetzt auch ihr neustes Album. Und also hat die Gruppe Ja, Panik auch keine Mitglieder wie eine Band, sondern besteht vielmehr aus, sagen wir: Passagier*innen, Mitreisenden, Verbündeten durch die Fährnisse dieser Tage. Die Gruppe fand sich einst als Jugendliche im Burgenland und brachte sich mit ihrem Debüt «The Angst and The Money» in Wien in Form. Sie zog weiter nach Berlin und veröffentlichte mit «DMD KIU LIDT» einen Abgesang auf den Kapitalismus, himmeltraurig und klassenkämpferisch zugleich. Dann setzten sie die Segel, um die Pirateninsel «Libertatia» zu erreichen, wo die Sklaverei schon früh abgeschafft gewesen sein soll. Immer wieder stoppten sie auf ihren Tourneen auch im Palace, eine Freundschaft entstand. Als letzte Nachricht erschien der Roman «Futur II», eine siebenjährige Pause begann. Hatte sich die Gruppe aufgelöst? Diese Frage stellte sich viel weniger als bei einer Band. Schliesslich war von den Mitreisenden immer wieder etwas zu hören, mal von fern und mal von nah. Sänger Andreas Spechtl schickte auf seinen Soloplatten Grüsse aus der Welt, aus dem Iran oder aus Mexiko. Schlagzeuger Sebastian Janata wählte den umgekehrten Weg in die Provinz und veröffentlichte einen feministischen Heimatroman über das Burgenland. Dann die schöne Ankündigung am Silvester letzten Jahres, dass Ja, Panik zurückkehrten. «Genau so natürlich, wie sich die Gruppe Ja, Panik aus dem Leben herausgeschlichen hat, hat sie sich auch wieder hineingeschlichen», sagte Spechtl in einem Gespräch mit Julia Kubik im Fernsehen der Erfreulichen Universität Palace. Andreas Spechtl, Sebastian Janata, Laura Landergott und Stefan Pabst entwickeln ihren ganz eigenen Sound weiter: mal opulent, mal reduziert, mal wütend, mal zärtlich. Die Saxofoneinwürfe von Gastmusikerin Rabea Erradi passen bestens dazu. Schliesslich ging es Ja, Panik schon immer um ein Kollektiv der Unterschiede, oder wie es im titelgebenden Stück heisst: «In die Gang der letzten Gangstereien, in den Zirkel dieser Kugel, in den Unterschied, der vor uns liegt, tret ich ein. Weil eine Gruppe möchte ich sein.» Eröffnet wird der Abend von Mira Mann der Münchner Autorin und Musikerin. Sie hat zwei Gedichtbände im Verlag «Parasitenpresse» veröffentlicht und eine LP mit dem Titel «Ich mag das».

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Vor der Veranstaltung bitte die aktuellen Covid-Einlassregeln beachten, diese sind hier zu finden.