Montag, 12. September
Cassandra JenkinsUS
Freitag, 16. September
Palace still / Not still
Dienstag, 20. September
SUUNSCA
Dienstag, 20. September
Yves JarvisCA
Samstag, 24. September
Erregung Öffentlicher ErregungDE
Samstag, 1. Oktober
ProntoCH
Donnerstag, 6. Oktober
Cass McCombsUS
Samstag, 8. Oktober
ElynCH
Samstag, 8. Oktober
Kimyan LawDE
Samstag, 15. Oktober
Sophia KennedyDE
Samstag, 15. Oktober
Jerry PaperUS
Freitag, 28. Oktober
Elio RiccaCH
Samstag, 29. Oktober
Priya RaguCH
Samstag, 5. November
Ben LaMar GayUS
Samstag, 12. November
Kit SebastianUK
Donnerstag, 17. November
Hendrik BolzDE
Sonntag, 20. November
Horse LordsUS
Sonntag, 20. November
Omni SelassiCH
Freitag, 25. November
The Kings of Dubrock feat. Jacques PalmingerDE
Freitag, 2. Dezember
Stereo LuchsCH
Samstag, 17. Dezember
DachsCH
Donnerstag, 31. März
Kush K
Tiger Flames
Tür 20:00 Beginn 20:30 20.-

In bester Slacker-Manier schlendern Kush K durch die Songs ihres neusten Albums «Your Humming» – und das klingt überhaupt nicht fahrig oder ungenau, sondern ist präzis gespielter psychedelischer Pop, der freudvoll da und dort ausfranst. Möglicherweise rührt diese Entspanntheit daher, dass Catia Lanfranchi, Pascal Eugster, Paul Amereller, Lorraine Dinkel und Nicola Habegger die Songs ohne Proben und direkt im Studio eingespielt haben. Wollten Kush K berühmt werden, dann hätten sie das Zeugs dafür – doch sie halten wenig von Streamingzahlen und Businessplänen. So machen sie es auf ihre Art, fernab der Marktlogik, im Sinne einer antikapitalistische Gegenthese. Im April 2020, mitten im Lockdown, haben sie ihr Debüt «Lotophagi» veröffentlicht, wohlgesagt eines der besten Alben des Jahres und ein Entspannungstee für gebeutelte Seelen. Im September 2021 haben sie mit «Your Humming», ohne grosse Vorankündigung, gleich nachgedoppelt. Gefallen und anbiedern möchten sie aber auf keinen Fall: «You have nothing to prove to me / There is nothing to prove to me.» Wenn ein postkapitalistisches System nur annähernd so entspannt und zufriedenstellend ist wie das, was Kush K mit ihrer Musik machen, liessen sich auch hart gesottene Kapitalist*innen im Nu von der schönen neuen Welt überzeugen. Einen Vorgeschmack auf eine nahende Sommerbrise gibt es mit den Tiger Flames. Sie sind Zen-Master*innen, König*innen des Hängens und Symphatiebolzen. Als Zuhörer*in wünschte man sich, man könnte in dieser von den Tiger Flames erschaffenen Welt eintauchen, darin stöbern und in diesem wohligen Brei umherdriften, in dem man sich verlieren und wiederfinden kann.

  • Plakat: Tobias Bolliger, Studio Bollo