Freitag, 24. September
Soul Gallen
Samstag, 25. September
Masha QrellaDE
Samstag, 25. September
Odd BeholderCH
Donnerstag, 30. September
Chuchchepati Orchestra
Freitag, 1. Oktober
Femi LunaCH
Freitag, 1. Oktober
MelCH
Samstag, 2. Oktober
40 Jahre WOZ
Freitag, 8. Oktober
MischgewebeCH
Freitag, 8. Oktober
Arthur HnatekCH
Freitag, 8. Oktober
Martina BertherCH
Samstag, 9. Oktober
Theon CrossUK
Dienstag, 12. Oktober
Erfreuliche Universität
Dienstag, 12. Oktober
Hass gegen LGBTIQ+?
Freitag, 15. Oktober
Saddest Songs In The World
Samstag, 16. Oktober
Bongo Joe 5 Years
Samstag, 16. Oktober
Orchestre Tout Puissant Marcel Duchamp XXLCH
Samstag, 16. Oktober
Cyril CyrilCH
Sonntag, 17. Oktober
NihiloxicaUGA/UK
Dienstag, 19. Oktober
Erfreuliche Universität
Dienstag, 19. Oktober
Tiefenlager – Lesung von Annette Hug
Donnerstag, 21. Oktober
Chuchchepati Orchestra
Samstag, 23. Oktober
Farewell Lee «Scratch» Perry
Dienstag, 26. Oktober
Erfreuliche Universität
Dienstag, 26. Oktober
Der pazifistische Protest um den Waffenplatz Neuchlen-Anschwilen
Freitag, 29. Oktober
Die Gruppe Ja, PanikAT
Freitag, 29. Oktober
CulkAT
Samstag, 30. Oktober
Soul Gallen
Samstag, 6. November
KlitcliqueAT
Freitag, 12. November
CrimerCH
Freitag, 19. November
Jeans for JesusCH
Freitag, 19. November
CAPSLOCK SUPERSTARCH
Samstag, 20. November
Vanishing TwinUK
Samstag, 20. November
Leoni LeoniCH
Donnerstag, 25. November
Requin ChagrinFR
Donnerstag, 25. November
Bandit VoyageCH
Freitag, 3. Dezember
Black Sea DahuCH
Samstag, 11. Dezember
Luzius SchulerCH
Samstag, 11. Dezember
MARIE-PIERRE BONNIOL - Wasser (Preview screening)DE, 2021, 22'35
Samstag, 29. Januar
Michelle GurevichCA
Samstag, 19. Februar
KraakeCH
Donnerstag, 17. März
Rejjie SnowIRL
Freitag, 20. Mai
International MusicDE

Live again, wir freuen uns!

Der Zutritt zu den Veranstaltungen im Palace ist nur mit einem gültigen Covid-Zertifikat möglich. Die aktuellen Einlassregeln findet ihr hier

Freitag, 29. Oktober
Die Gruppe Ja, Panik
Culk
Tür 20:00 Beginn 21:00 25.-

Einziges Konzert in der Schweiz

Die Band Ja, Panik hat sich selbst nie Band genannt, sondern immer schon Gruppe. So heisst jetzt auch ihr neustes Album. Und also hat die Gruppe Ja, Panik auch keine Mitglieder wie eine Band, sondern besteht vielmehr aus, sagen wir: Passagieren, Mitreisenden, Verbündeten durch die Fährnisse dieser Tage. Die Gruppe fand sich einst als Jugendliche im Burgenland und brachte sich mit ihrem Debüt «The Angst and The Money» in Wien in Form. Sie zog weiter nach Berlin und veröffentlichte mit «DMD KIU LIDT» einen Abgesang auf den Kapitalismus, himmeltraurig und klassenkämpferisch zugleich. Dann setzten sie die Segel, um die Pirateninsel «Libertatia» zu erreichen, wo die Sklaverei schon früh abgeschafft gewesen sein soll. Immer wieder stoppten sie auf ihren Tourneen auch im Palace, eine Freundschaft entstand. Als letzte Nachricht erschien der Roman «Futur II», eine siebenjährige Pause begann. Hatte sich die Gruppe aufgelöst? Diese Frage stellte sich viel weniger als bei einer Band. Schliesslich war von den Mitreisenden immer wieder etwas zu hören, mal von fern und mal von nah. Sänger Andreas Spechtl schickte auf seinen Soloplatten Grüsse aus der Welt, aus dem Iran oder aus Mexiko. Schlagzeuger Sebastian Janata wählte den umgekehrten Weg in die Provinz und veröffentlichte einen feministischen Heimatroman über das Burgenland. Dann die schöne Ankündigung am Silvester letzten Jahres, dass Ja, Panik zurückkehrten. «Genau so natürlich, wie sich die Gruppe Ja, Panik aus dem Leben herausgeschlichen hat, hat sie sich auch wieder hineingeschlichen», sagte Spechtl in einem Gespräch mit Julia Kubik im Fernsehen der Erfreulichen Universität Palace. Andreas Spechtl, Sebastian Janata, Laura Landergott und Stefan Pabst entwickeln ihren ganz eigenen Sound weiter: mal opulent, mal reduziert, mal wütend, mal zärtlich. Die Saxofoneinwürfe von Gastmusikerin Rabea Erradi passen bestens dazu. Schliesslich ging es Ja, Panik schon immer um ein Kollektiv der Unterschiede, oder wie es im titelgebenden Stück heisst: «In die Gang der letzten Gangstereien, in den Zirkel dieser Kugel, in den Unterschied, der vor uns liegt, tret ich ein. Weil eine Gruppe möchte ich sein.» Eröffnet wird der Abend von Culk aus Wien, die ihren Zweitling «Zerstreuen über euch» veröffentlicht haben: eine Kritik an patriarchalen Strukturen, vorgetragen in einem düsteren, verzerrten, sphärischen Sound.

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