Samstag, 20. Oktober
Ammar 808 & The Maghreb UnitedTU/MA/DZ
Mittwoch, 31. Oktober
Die NervenDE
Samstag, 3. November
Damien JuradoUS
Samstag, 17. November
IDLESUK
Samstag, 8. Dezember
Puts MarieCH

Trete ein in die Association Palace St.Gallen! Jetzt Mitglied oder Jahresabonnent_in werden . Mehr Infos gibts hier

Marienbad électrique, boogie aquatique, a certain idea of exotica and tenderness

Collection Morel und Julie Tippex haben für das Gastrecht 8 ein Programm filmischer, wiederkomponierter und fiktiver Musiken zusammengestellt, mit Konzerten von Pram , Ela Orleans , Joasihno , Pierre Bastien , Xavier Boussiron , Klavikon , DJ Sets von Sounds of silence , Wilfried* , Stanley , listening sessions von The Dead Mauriacs and Asmus Tietchens as Hematic Sunsets ( Postcards from Aroma Club ), Ausstellungen von Paul Paulun und Discographisme Récréatif , einem Vortrag von Paul Paulun und einem Screening von Laida Lertxundi . Im Palace und im Nextex, St.Gallen, vom 4. bis zum 6. Mai 2017.

Freitag, 5. Mai

PRAM (UK) Audiovisuelles Konzert
ELA ORLEANS (PL/UK) Audiovisuelles Konzert
XAVIER BOUSSIRON (FR) live
LAIDA LERTXUNDI (ES/US) “Vivir para Vivir / Live to Live” Screening STANLEY (CH) DJ set
THE DEAD MAURIACS (FR) Listening session
DISCOGRAPHISME RÉCRÉATIF (FR) Ausstellung

PRAM (UK) — Konzert

“Music for your movies” : Seit 25 Jahren und 9 Alben (zunächst bei Too Pure, später bei Domino) bewegt sich die Musik von Pram in ihrem höchst eigenen, prunkvollen und filmischen Raum, genährt durch Visuals von Filmficciones. Dieses Jahr erscheint mit “Across the Meridian” nach zehn Jahren die Nachfolge-LP zu “The Moving Frontier” . Dazwischen unternahmen Pram mehrere Crossover-Projekte in der Kunstwelt. Nun kehren sie als Headliner des ersten “Imaginary Musics”-Konzertabends ins Palace zurück.

ELA ORLEANS (UK/PL) — KonZert

Ergänzend zu Prams “Musik für Eure Filme” lautet das Motto der polnischen Künstlerin und Musikerin Ela Orleans “Filme für Ohren” - und dies fasst ihr vielschichtiges Musikuniversum voller Melodiegeister der Sechziger, Stimmen von weit draussen und stratosphärischer Stimmungen gut zusammen. Einer Art modernen Delia Derbyshire ähnelnd, erzeugt sie eine atmosphärische Dichte, die mitunter an Broadcast anknüpft. Nach mehreren Jahren in New York lebt Ela Orleans seit 2011 in Glasgow. Sie hat bei Staubgold, Clan Destine und La Station Radar veröffentlicht. Ihr aktuelles Album, “Circles of Upper and Lower Hell” , erschien 2016 bei Night School Records. Une femme moderne !

 

XAVIER BOUSSIRON (FR) — Konzert

“His speciality is happiness” : Seit 1992 durchstöbert der französische Musiker, Künstler und Dramaturg Xavier Boussiron Kellerräume der Hintergrundmusik, Mysterien der Exotica, Landkarten der Affekte und Objekte trauriger Leidenschaft. Seit seinem ersten Album, auf dem er Roy Orbison coverte, folgt Boussiron, nebenher gelegentliches Mitglied von Destroy All Monsters, seiner einzigartigen Vision, u.a. durch die Zusammenarbeit mit Künstlerinnen wie Dominique Gonzalez-Foerster und Sophie Perez oder dem Filmemacher Alain Guiraudie. Sein aktuelles Album ”Mikrokosmos” , das er mit Marie-Pierre Brébant erdachte, besteht aus einer Handvoll Cover-Versionen von Bartok-Stücken. Seine Musik wurde einst als “psycho-erotisch” beschrieben. Er leitet ein Orchester (Menace de Mort et son Orchestre), das unter Hypnose zu spielen hat. “Now I clap my fingers and you sleep” : Willkommen in Xavier Boussirons Welt voller unfassbar seltsamer Musik

LAIDA LERTXUNDI (US/ES), “VIVIR PARA VIVIR / LIVE TO LIVE” — screening

“ Wenn ich mich an das erinnern möchte, was auf dieser Reise passiert ist, was muss ich tun?” . Diese Frage, gestellt vom Autor Adolfo Bioy Casares steht am Anfang des 11 Minuten langen Kurzfilms “Vivir para Vivir / Live to Live” (2015) von der in den USA lebenden Spanierin Laida Lertxundi. Verlangen und mentale sowie musikalische Räume, die durch intensive Gefühlszustände – inklusive Orgasmen – geöffnet werden, werden aus der verkörperten weiblichen Perspektive beleuchtet. Bekannt für ihre “Fähigkeit, den Fluss des Lebens einzufangen” , hat Laida Lertxundi bereits im MoMa, der Tate Modern und anderen Institutionen auf der ganzen Welt ausgestellt

THE DEAD MAURIACS (FR) — Listening session

“Im Garten der Seufzer gibt es nur eine Treppe” , “Cocktails für das Ende der Zeit” , “Neue exotische Funktionen” , “Saturnalia” ... Mit Albumtiteln wie aus einem imaginären Bibliotheksindex erkunden Olivier Prieurs Dead Mauriacs seit 2009 die Schnittstellen von Musik, Literatur und bildender Kunst. Sie komponieren Musik als Collage, fertigen Zeichnungen wie Musikkompositionen an und widmen ihre Werke gerne Jean Arp oder Houdini. “The Golden Age of Artificial Inflatable Islands Or Ecstatic Free Love in a Ballardian Dystopia” heisst eines der mehrteiligen Werke der Gruppe, ein ausverkauftes Box-Set exotischer Musique Concrete mit fiktivem Szenario: die Handlung der Platte spielt auf einer aufblasbaren, von Motoren bewegten künstlichen Insel, auf der italienische Musiker auf GRM-Mitglieder treffen. Das Album wird bei Imaginary Musics abgespielt, im Juni erscheint Teil zwei bei Discrepant

STANLEY (CH) — DJ set

Stanley aka Marcel Elsener, seit langem in der St.Galler Kulturszene (Kinok, Saiten) aktiv, ist überdies Post-Punk-Musiker (Boiled Stanleys, Here Hare Here, Trapscope) sowie Konzertveranstalter und Programmberater im Palace. An diesem Abend wird Stanley “filmische” Musik auflegen und dabei Genre- und andere Grenzen verwischen. Mit dabei: vergessene Bands wie Débile Menthol, Lemon Kittens, Minimal Compact and Eyeless in Gaza.

Imaginary Musics