Dienstag, 11. Dezember
Erfreuliche Universität
Mittwoch, 12. Dezember
Worst Case Szenarios
Freitag, 14. Dezember
Odd BeholderCH
Samstag, 15. Dezember
Hey Hey Bar
Donnerstag, 20. Dezember
Chuchchepati Orchestra
Freitag, 21. Dezember
Soul Gallen
Samstag, 22. Dezember
Clara LuziaAT
Mittwoch, 26. Dezember
DJ FettDE
Freitag, 28. Dezember
Rap History: TR-808
Montag, 31. Dezember
Silvester mit
Montag, 31. Dezember
Pamplona Grup
Freitag, 11. Januar
Dream! Pop! Disco! No. 4
Samstag, 12. Januar
Goodiepal & PalsLive, DK/SRB
Samstag, 12. Januar
The Goodiepal EquationFilm, 70'
Samstag, 12. Januar
Matangi/Maya/M.I.A.Film, 97'
Samstag, 19. Januar
Klaus Johann GrobeCH
Samstag, 26. Januar
KT GoriqueCH
Donnerstag, 31. Januar
Worst Case Szenarios
Samstag, 9. Februar
Bassekou Kouyate & Ngoni BaMali
Sonntag, 10. Februar
Beak>UK
Freitag, 8. März
Big ZisCH
Samstag, 23. März
Die HeiterkeitDE
Donnerstag, 28. März
Helado NegroUS
Samstag, 6. April
The NotwistDE

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Samstag, 17. März
Mario Batkovic
DJ Die Lücke
Tür 20:00 Beginn 21:00 25.-

Akkordeon-Futurist? Akkordeon-Akrobat? Akkordeon-Punk? Oder einfach Akkordeon-Meister? Egal, Schubladen ziehen bringt nichts bei Mario Batkovic, dem international in allen möglichen Szenen von Klassik bis Pop gefeierten Berner mit bosnischen Wurzeln. Manche kennen seinen Namen von den Kummerbuben oder vom Wahnsinnsorchester Destilacija, andere von Filmsoundtracks wie «Der Imker» oder «Die Schwalbe», vielleicht auch wegen des Stiller-Has-Erfolgsalbums «Endosaurusrex», das er co-produziert hat. Doch Batkovic ist immer weiter gegangen, angespornt von Fans wie Portishead-Kopf Geoff Barrow, der ihm ein grosses Pop-Publikum zuführte. Er spielte unter anderem ein Konzert am holländischen Festival Eurosonic (von Arte ausgestrahlt) und wurde beim Auftritt mit dem Berliner Kammerorchester ebenso umjubelt. Batkovic kann und will alles mit dem Akkordeon, von ein paar Kratzern in der Stille bis zur symphonischen Explosion. Er sprengt Grenzen und vereinigt Musikwelten von Tango bis Punk, wie wohl niemand zuvor. Und vor allem lässt er sich nicht vereinnahmen, wie er dem Berner Musikjournalisten Ane Hebeisen erzählte: «Ich wurde belächelt, weil ich ein Instrument spiele, das für viele auf die Strasse, aber keinesfalls in einen Konzertsaal gehörte. Es war ein langer Kampf, und es gibt viele alte Narben. Aber wenn der ganze Hype dazu führt, dass ich mir auf der Bühne mehr Freiheiten nehmen kann, dann ist ja alles in Ordnung.» Hauptsache Freiheit, stilistische Kategorien interessieren ihn nicht. Oder wie er sagt: «Musik macht frei, doch alle sind gefangen in ihren geistigen Schubladen. Ich habe nie begriffen, warum es unmöglich sein soll, dass nach einem Punkkonzert ein Sinfonieorchester auftritt. Ich würde das lieben. Und wenn ich etwas mit meiner Musik erreichen will, dann dies: Ich will die unterschiedlichsten Menschen und Szenen miteinander verbinden.» Passt vorzüglich ins Palace, vor hoffentlich bunt gemischtem vollem Saal! 

  • Plakat: Christof Nüssli